Auf einen Blick


Pressemitteilung

335/2013/54/K
München, den 19. November 2013

Mit 4,4 Prozent hatte Bayern 2012 deutschlandweit die niedrigste Mindestsicherungsquote

547 571 Menschen bezogen in Bayern Ende 2012 Leistungen der sozialen Mindestsicherung

Zum Jahresende 2012 erhielten in Bayern 547 571 Menschen und somit 4,4 Prozent der Bevölkerung des Freistaates Leistungen der sozialen Mindestsicherung. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, blieb die Mindestsicherungsquote im Vergleich zum Vorjahr unverändert und liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9 Prozent.

2012 wurden zum Jahresende in Bayern 547 571 Menschen gezählt, die Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhielten.

Diese staatlichen Transferleistungen sind zur Sicherung des Lebensunterhalts notwendig und werden gewährt im Rahmen von:

• Arbeitslosengeld I / Sozialgeld nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II „Grundsicherung für Arbeitsuchende“),

• Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen nach dem SGB XII „Sozialhilfe“ ohne einmalige Leistungen,

• Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII „Sozialhilfe“ ohne einmalige Leistungen,

• Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) und

• Leistungen der Kriegsopferfürsorge im Inland nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG).

Ende 2012 waren in Deutschland insgesamt 7,25 Millionen Personen auf Leistungen der sozialen Mindestsicherung angewiesen, was einer Quote von 9 Prozent entspricht. Mit 4,4 Prozent hat Bayern bundesweit die niedrigste Quote.


Detaillierte Informationen zur sozialen Mindestsicherung können unter folgendem Link abgerufen werden:

www.amtliche-sozialberichterstattung.de/B1mindestsicherungsquote.html

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.