Auf einen Blick


Pressemitteilung

337/2013/45/O
München, den 20. November 2013

Zum Welttag des Fernsehens am 21. November

94 Prozent der bayerischen Haushalte hatten Anfang 2013 mindestens einen Fernseher

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung verfügten 94 Prozent der bayerischen Haushalte Anfang 2013 über mindestens einen Fernseher. Pro Haushalt errechnet sich ein Durchschnitt von 1,5 Fernsehern. Mit zunehmender Haushaltsgröße stieg in der Regel auch der Anteil der Haushalte, die mindestens einen Fernseher aufwiesen. In der Einkommensklasse mit weniger als 900 Euro hatten 85 Prozent der Haushalte einen Fernseher, in der obersten Einkommensklasse zwischen 5 000 und 18 000 Euro waren es 96 Prozent. In dieser Einkommensklasse waren Flachbildfernseher am stärksten verbreitet. Betrachtet man die soziale Stellung des Haupteinkommensbeziehers, zeigt sich, dass am häufigsten Arbeiter und Beamte bzw. Pensionäre über einen Fernseher bzw. über ein Flachbildgerät verfügten.

Anlässlich des Welttags des Fernsehens am 21. November teilt das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anhand erster Ergebnisse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2013 mit, dass 94 Prozent der Haushalte in Bayern am Jahresanfang 2013 mindestens einen Fernseher aufwiesen. Der Anteil stieg im Vergleich zum Jahr 2008, in dem die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe zuletzt durchgeführt wurde, nur unwesentlich an
(93 Prozent). Für das Jahr 2013 ist zu erkennen, dass sich die Flachbildfernseher zunehmend durchsetzten. Waren diese 2008 nur in 16 Prozent der bayerischen Haushalte vorhanden, lag ihr Anteil 2013 bereits bei 64 Prozent. Viele Haushalte waren mit mehr als einem Fernsehgerät ausgestattet. Pro Haushalt ließ sich ein Durchschnitt von 1,5 Fernsehern ermitteln.

Mit zunehmender Haushaltsgröße stieg in der Regel auch der Anteil der Haushalte an, die mindestens einen Fernseher aufwiesen. 89 Prozent betrug der Ausstattungsgrad mit Fernsehern bei Singlehaushalten und lag bei 97 Prozent in Haushalten mit vier Personen. Demgegenüber zeigte sich bei Haushalten mit fünf oder mehr Personen mit einem Anteil von 94 Prozent ein niedrigerer Wert. Ein ähnliches Bild offenbart sich auch bei der Ausstattung mit Flachbildfernsehern. Einpersonenhaushalte waren mit 52 Prozent am wenigsten und
Vier-Personenhaushalte mit 74 Prozent am häufigsten mit Flachbildfernsehern eingerichtet. Durchschnittlich 1,1 Fernseher standen in Singlehaushalten, bei Haushalten mit fünf oder mehr Personen waren es 2,0 Fernseher.

Bei der Betrachtung der Ausstattung der Haushalte nach dem verfügbaren monatlichen Haushaltsnettoeinkommen ergaben sich folgende Unterschiede: In der Einkommensklasse mit weniger als 900 Euro hatten 85 Prozent einen Fernseher, in der obersten Einkommensklasse zwischen 5 000 und 18 000 Euro waren es 96 Prozent. In dieser Einkommensklasse besaßen bereits 80 Prozent einen Flachbildfernseher, in der untersten Einkommensklasse waren es hingegen 36 Prozent. Im Durchschnitt verfügten die Haushalte in der untersten Einkommensklasse über ein und in der obersten über zwei Fernsehgeräte.

Legt man das Alter des Haupteinkommensbeziehers zugrunde, zeigt sich, dass mit zunehmendem Alter in der Regel auch der Anteil der Haushalte mit mindestens einem Fernseher anstieg. Waren es bei den 18- bis 25-jährigen noch 81 Prozent, lag der Anteil bei den über
80-jährigen bereits bei 97 Prozent. Den höchsten Ausstattungsgrad mit Flachbildgeräten wies allerdings die Altersgruppe der 25 bis 35-jährigen (67 Prozent) auf, während dieser Anteil bei den 80-jährigen oder Älteren nur bei 56 Prozent lag. Der niedrigste Anteil war in der Altersklasse der 18- bis 25-jährigen (53 Prozent) festzustellen.

Bei der Betrachtung der Haushalte nach der sozialen Stellung des Haupteinkommensbeziehers zeigt sich, dass Haushalte von Arbeitern (97 Prozent) und Beamten (96 Prozent) bzw. Pensionäre (98 Prozent) am häufigsten über mindestens einen Fernseher verfügten. Auch der Anteil der Haushalte, die mit einem Flachbildfernseher ausgestattet waren, fiel bei Arbeitern (68 Prozent) und Beamten (74 Prozent) bzw. Pensionären (70 Prozent) am höchsten aus.
 
Die hier vorgestellten Ergebnisse basieren auf der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2013, daher liegen Daten nur auf Bayernebene vor.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.