Auf einen Blick

Pressemitteilung

343/2013/35/M
München, den 28. November 2013

Inflationsrate in Bayern im November bei 1,0 Prozent

Weiterer Preisrückgang bei Heizöl und Kraftstoffen

Im Vergleich zum November des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,0 Prozent erhöht; im Oktober hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 1,0 Prozent gelegen. Wie schon im Vormonat ist dieser moderate Preisanstieg zu einem Teil auf den Wegfall der Studiengebühren im Oktober zurückzuführen. Dämpfend haben sich aber auch die kräftigen Preisrückgänge bei Heizöl (-12,0 Prozent) und Kraftstoffen
(-5,1 Prozent) ausgewirkt. Überdurchschnittliche Teuerungsraten weisen hingegen weiterhin Nahrungsmittel (+3,2 Prozent) auf. Dabei sind u. a. die Preise für Butter
(+23,4 Prozent) und Milch (+15,6 Prozent) erheblich gestiegen. Auch Strom (+12,6 Prozent) hat sich im Vergleich zum Vorjahr spürbar verteuert. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,1 Prozent gestiegen. Wie schon im vorangegangenen Oktober haben sich Heizöl (-3,1 Prozent) und Kraftstoffe (-2,2 Prozent) im November erneut verbilligt. Unter den Nahrungsmitteln sind binnen Monatsfrist insbesondere die Preise verschiedener Molkereiprodukte wie Quark (+6,6 Prozent) und Sahne (+5,0 Prozent) kräftig gestiegen.

Verbraucherpreisindex für Bayern (2010 = 100) Verbraucherpreisindex für Bayern (2010 = 100)

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im November 2013 bei +1,0 Prozent; im vorangegangenen Oktober hatte sie ebenfalls bei +1,0 Prozent gelegen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, wäre der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem November des Vorjahres um 3,2 Prozent erhöht. Überdurchschnittlich gestiegen sind u. a. die Preise für Molkereiprodukte wie frische Milch (+15,6 Prozent), Quark (+14,4 Prozent) und Sahne (+11,6 Prozent). Aber auch Butter (+23,4 Prozent) und Olivenöl (+15,8 Prozent) waren spürbar teurer als im Vorjahr.

Obst hat sich binnen Jahresfrist um 4,5 Prozent verteuert; nur moderat sind die Preise für Gemüse (+1,1 Prozent) gestiegen. Kaffee hingegen hat sich sogar um 10,8 Prozent verbilligt.

Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem November des Vorjahres um 12,0 Prozent gefallen. Bei Gas war binnen Jahresfrist ein geringfügiger Preisanstieg von 0,2 Prozent zu verzeichnen. Mit 12,6 Prozent sind die Strompreise gegenüber dem November des Vorjahres hingegen besonders kräftig gestiegen. So haben viele Stromanbieter zu Beginn dieses Jahres ihre Preise spürbar angehoben. Kraftstoffe waren im November 2013 indessen um 5,1 Prozent günstiger als im November des Vorjahres.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem November des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,2 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im November auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Fernsehgeräte (-8,5 Prozent), DVD-Recorder
(-7,3 Prozent) und Personal Computer (-6,7 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,1 Prozent erhöht. Erneut billiger geworden sind im November Heizöl (-3,1 Prozent) und Kraftstoffe
(-2,2 Prozent). Unter den Nahrungsmitteln haben sich insbesondere die Preise verschiedener Molkereiprodukte spürbar verteuert. So sind binnen Monatsfrist u. a. Milch (+3,6 Prozent), Sahne (+5,0 Prozent) und Quark (+6,6 Prozent) deutlich teurer geworden. Leicht zurückgegangen sind im November hingegen die Preise für Obst (-1,4 Prozent) und Gemüse (-0,6 Prozent).



Hinweis

Die Presseinformation zum Berichtsmonat November 2013 enthält vorläufige Ergebnisse.



Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, November 2013 mit Jahreswerten von 2010 bis 2012 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis November 2013 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,10 Euro).

Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.