Auf einen Blick

Pressemitteilung

352/2013/53/G
München, den 03. Dezember 2013

Umsatz im bayerischen Großhandel um zwei Prozent gesunken

Produktions- und Konsumtionsverbindunghandel im Minus, Handelsvermittlung im Plus

Nach einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung verringerte sich der Umsatz im bayerischen Großhandel (einschl. der Handelsvermittlung) in den ersten neun Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 1,9 Prozent und real um 2,1 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten sank um 0,4 Prozent. Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) nahm der Umsatz nominal um 2,3 Prozent ab (real: -1,3 Prozent). Im Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) verringerte sich der Umsatz nominal um 1,9 Prozent (real: -3,3 Prozent). Ausgleichend wirkte die Handelsvermittlung mit einem nominalen Umsatzplus von 3,9 Prozent (real: +3,1 Prozent).

Der Umsatz im bayerischen Großhandel (einschl. der Handelsvermittlung) ging nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im ersten Dreivierteljahr 2013 gegenüber dem Vorjahrzeitraum nominal um 1,9 Prozent und real um 2,1 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten sank um 0,4 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1,1 Prozent abnahm und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 2,1 Prozent stieg.

Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) verringerte sich der nominale Umsatz um 2,3 Prozent und der reale Umsatz um 1,3 Prozent. Im Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) ging der nominale Umsatz um 1,9 Prozent zurück (real: -3,3 Prozent).

Mit Ausnahme der Handelsvermittlung (nominal: +3,9 Prozent; real: +3,1 Prozent), des Großhandels mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren (nominal: +5,8 Prozent; real: +3,6 Prozent), des Großhandels ohne ausgeprägten Schwerpunkt (nominal: +0,5 Prozent; real: +1,3 Prozent) sowie des Großhandels mit sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör (nominal: +0,1 Prozent; real: -1,2 Prozent) lagen nominaler und realer Umsatz in allen Wirtschaftsgruppen des Großhandels unter dem Vorjahresniveau.


Umsatz und Beschäftigte der Handelsvermittlung und des Großhandels in Bayern in den ersten neun Monaten 2013

- vorläufige Ergebnisse -

 

 

 

 

Wirtschaftszweig

Januar bis September

Umsatz

Beschäftigte

davon

nominal

real*)

Vollzeit-
beschäftigte

Teilzeit-
beschäftigte

Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum in %

 

Handelsvermittlung und Großhandel insgesamt

 

-1,9

-2,1

-0,4

-1,1

2,1

 

dav.

Handelsvermittlung

 

3,9

3,1

-1,0

-2,6

1,5

 

Großhandel (mit)

 

   landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren

 

5,8

3,6

1,6

-0,1

4,5

   Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren

 

-0,2

-3,6

0,3

0,1

1,0

   Gebrauchs- und Verbrauchsgütern

 

-3,5

-3,8

0,4

-0,4

2,7

   Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik

 

-3,4

-2,0

-13,4

-14,5

-4,7

   sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör

 

0,1

-1,2

3,6

3,5

3,9

   Sonstiger Großhandel

 

-3,7

-1,5

1,0

0,7

2,2

   ohne ausgeprägten Schwerpunkt

 

0,5

1,3

2,3

2,4

2,0

 

Großhandel zusammen (ohne Handelsvermittlung)

 

-2,1

-2,3

-0,3

-1,0

2,1

 

dav.

mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen**)

 

-2,3

-1,3

-1,3

-2,0

2,0

mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel)

 

-1,9

-3,3

0,6

0,0

2,2

__________________

 

*) In Preisen des Jahres 2005. - **) Produktionsverbindungshandel.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Kraftfahrzeughandel und Großhandel im September 2013“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen/ als Datei kostenlos heruntergeladen werden.
Die nachgewiesenen vorläufigen Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch statistische Informationen aus verspäteten Mitteilungen der befragten Unternehmen.
Mit dem Berichtsmonat September 2012 wurde die monatliche Großhandelsstatistik von einer Stichprobenerhebung in eine Vollerhebung im Mixmodell überführt. Beim Mixmodell werden große Unternehmen direkt befragt, während Angaben zum Umsatz und zur Anzahl der Beschäftigten der übrigen Unternehmen die Finanzverwaltungen und die Bundesagentur für Arbeit liefern.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.