Auf einen Blick

Pressemitteilung

360/2013/32/A
München, den 12. Dezember 2013

Auch im 3. Quartal 2013 über sieben Millionen Erwerbstätige in Bayern

Anstieg um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung waren im dritten Quartal 2013 in Bayern im Durchschnitt rund 7,06 Millionen Erwerbstätige beschäftigt. Gegenüber dem dritten Quartal 2012 entspricht dies einer Zunahme um 0,9 Prozent. Damit verzeichnete Bayern zusammen mit Baden-Württemberg von allen Flächenländern den höchsten Zuwachs. Lediglich in den beiden Stadtstaaten Berlin und Hamburg nahm die Beschäftigung mit 1,7 bzw. 1,1 Prozent noch etwas stärker zu. Deutschlandweit erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen um 0,6 Prozent. Gegenüber der Entwicklung im Jahr 2012 hat sich der Beschäftigungsaufbau in Bayern, wie in den meisten anderen Bundesländern auch, allerdings verlangsamt.

In Bayern waren im 3. Quartal 2013 nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung durchschnittlich 7,06 Millionen Erwerbstätige beschäftigt. Gegenüber dem 3. Quartal 2012 war dies eine Zunahme um 0,9 Prozent. Damit steht Bayern zusammen mit Baden-Württemberg an der Spitze der Flächenländer. Nur in den beiden Stadtstaaten Berlin und Hamburg war der Beschäftigungsaufbau mit Zuwächsen von 1,7 bzw. 1,1 Prozent noch höher. Rückläufige Erwerbstätigenzahlen gab es in Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In Deutschland und den alten Bundesländern stieg die Beschäftigung jeweils um 0,6 Prozent, in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) hingegen nur um 0,1 Prozent.

Im Vergleich mit den beiden letzten Jahren hat sich der Beschäftigungsaufbau in Bayern verlangsamt. Im 3.Quartal 2011 hatte die Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahresquartal noch um 2,1 Prozent zugelegt, im 3. Quartal 2012 um 1,5 Prozent. Diese Entwicklung lässt sich auch in den meisten anderen Bundesländern beobachten.

Recht deutlich stieg die Beschäftigung mit 1,5 Prozent im Baugewerbe an, gefolgt von den Dienstleistungsbereichen mit 1,1 Prozent und dem Verarbeitenden Gewerbe mit 0,9 Prozent. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei gab es mit -6,9 Prozent einen scharfen Einbruch der Erwerbstätigenzahl.


Hinweis:

Bei den hier vorgelegten Länderergebnissen handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder (AK ETR), dem alle Statistischen Ämter der Länder, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören. Zusätzlich zur Erstberechnung der Erwerbstätigenzahl für das dritte Quartal 2013 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse der ersten beiden Quartale 2013 überarbeitet. Hierbei wurden alle zum jetzigen Berechnungszeitpunkt zusätzlich verfügbaren erwerbsstatistischen Quellen einbezogen. Die aktualisierten Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit können auf der Homepage des AK ETR unter http://www.ak-etr.de abgerufen werden.



Erwerbstätige nach Bundesländern im 3. Quartal 2012 und 2013

 

Erwerbstätige im 3. Quartal

Land

2012

2013

Änderung

 

in Tsd

in %

Baden-Württemberg

5822,2

5872,9

0,9

Bayern

6995,5

7058,1

0,9

Berlin

1762,1

1792,3

1,7

Brandenburg

1082,0

1083,1

0,1

Bremen

415,7

417,3

0,4

Hamburg

1170,0

1182,4

1,1

Hessen

3239,4

3252,4

0,4

Mecklenb.-Vorpommern

736,7

735,7

-0,1

Niedersachsen

3841,0

3866,9

0,7

Nordrhein-Westfalen

8908,4

8945,8

0,4

Rheinland-Pfalz

1929,4

1939,3

0,5

Saarland

515,1

514,1

-0,2

Sachsen

1990,4

2001,2

0,5

Sachsen-Anhalt

1011,2

1007,7

-0,3

Schleswig-Holstein

1317,7

1322,7

0,4

Thüringen

1042,3

1040,2

-0,2

 

Deutschland

41779,0

42032,0

0,6

 

Alte Länder ohne Berlin

34154,4

34371,8

0,6

Alte Länder mit Berlin

35916,4

36164,2

0,7

Neue Länder ohne Berlin

5862,6

5867,8

0,1

Neue Länder mit Berlin

7624,6

7660,2

0,5

 

Erwerbstätige im 3. Quartal

Wirtschaftszweig

Bayern

Deutschland

2012

2013

Änderung

 

in Tsd

in %

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

155,1

144,5

- 6,9

- 4,8

Produzierendes Gewerbe

1941,1

1960,1

1,0

0,3

darunter

 

Verarbeitendes Gewerbe

1440,4

1452,8

0,9

0,1

Baugewerbe

428,3

434,5

1,5

1,0

Dienstleistungsbereiche

4899,2

4953,5

1,1

0,8

davon

 

Handel, Verkehr, Gastgewerbe,

Information und Kommunikation

1795,8

1808,9

0,7

0,4

Finanz-, Versicherungs- und

Unternehmensdienstleister; Grundstücks-

und Wohnungswesen

1141,0

1164,9

2,1

1,7

Öffentliche und sonstige Dienstleister,

Erziehung und Gesundheit

1962,5

1979,7

0,9

0,7

Alle Wirtschaftsbereiche

6995,5

7058,1

0,9

0,6

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.