Auf einen Blick


Pressemitteilung

72/2013/55/A
München, den 14. März 2013

Zum Tag der Rückengesundheit am 15. März

Stationäre Krankenhausbehandlungen wegen Rückenleiden nehmen in Bayern weiter zu

Im Jahr 2011 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 103 383 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit der Hauptdiagnose „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“ durchgeführt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren das 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr und rund 49 Prozent mehr als noch acht Jahre zuvor. In den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen wurden im gleichen Zeitraum 50 351 stationäre Behandlungsfälle gezählt (-5,9 Prozent gegenüber 2010 bzw. 15,3 Prozent weniger als 2003).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März mitteilt, wurden im Jahr 2011 in den bayerischen Krankenhäusern 103 383 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit der Hauptdiagnose „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“ durchgeführt, dies waren gut vier Prozent mehr als im Jahr davor (2010: 99 056).

Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, so zeigt sich – ausgehend von 69 522 Behandlungsfällen in 2003 – ein Rückgang der vollstationären Behandlungsfälle auf 62 545 im Jahr 2005, dem ein sprunghafter Anstieg auf 72 615 Fälle im Jahr 2006 und anschließend eine kontinuierliche Zunahme der Fälle folgte. Der Gesamtanstieg zwischen den Jahren 2003 und 2011 betrug nahezu 49 Prozent.

In 54,2 Prozent der 2011 aufgrund von Rückenleiden bedingten stationären Behandlungsfälle waren weibliche Patienten betroffen und in gut 51 Prozent der Fälle waren die Patienten 60 Jahre alt oder älter. Betroffen sind jedoch auch Jüngere: So stellen die 8 131 Behandlungsfälle der 30-bis unter 40-Jährigen einen Anteil von 7,9 Prozent dar.

Die Zahl der im Jahr 2011 in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen durchgeführten vollstationären Behandlungen wegen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens sank um 5,9 Prozent auf 50 351 Fälle (2010: 53 482).Gegenüber 2003 (59 469 Fälle) zeigt sich ein Rückgang um 15,3 Prozent, wobei das bisherige Minimum dieses Zeitraums im Jahr 2006 mit 53 465 Behandlungsfällen lag.

Der Anteil von Behandlungsfällen weiblicher Patienten wegen Rückenleiden in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen betrug 49,4 Prozent (24 890 Fälle) und der Anteil der Behandlungen von Patienten im Alter von 50 bis unter 60 Jahren 37,7 Prozent (19 002 Fälle). Bei der Altersgruppe der 60 Jahre oder älteren waren es dagegen mit 14 531 Personen nur 28,9 Prozent.

Grafische Darstellung der Behandlungsfälle in den bayer. Krankenhäusern Grafische Darstellung der Behandlungsfälle in den bayer. Krankenhäusern

Grafische Darstellung der Behandlungsfälle in Vorsorge- und Rehaeinrichtungen Grafische Darstellung der Behandlungsfälle in Vorsorge- und Rehaeinrichtungen

Hinweis: Ein Vergleich der Behandlungszahlen von Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen vor 2003 ist nicht möglich, da Diagnosen in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit mehr als 100 Betten erst ab 2003 statistisch erfasst werden.

Weitere Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Krankenhausstatistik – Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2011“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Eine ungebundene Druckversion kann beim Vertrieb zum Preis von 11,90 € erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.