Auf einen Blick

Pressemitteilung

113/2014/53/G
München, den 05. Mai 2014

Bayerns Aus- und Einfuhren im Februar um gut fünf Prozent gestiegen

Exporte von Personenkraftwagen und Wohnmobilen mit zweistelligem Plus

Nach einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung exportierte die bayerische Wirtschaft im Februar 2014 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 13,9 Milliarden Euro, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Gegenzug importierte sie Waren im Wert von 12,3 Milliarden Euro (+5,4 Prozent). Wichtigstes Exportgut waren im Februar 2014 „Personenkraftwagen und Wohnmobile“
(3,3 Milliarden Euro; +11,6 Prozent). Bei den Importen lagen „Erdöl und Erdgas“ mit einem Wert von 1,6 Milliarden Euro (-2,8 Prozent) an der Spitze. – In den ersten beiden Monaten 2014 exportierte Bayern Waren im Wert von 27,1 Milliarden Euro (+2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und importierte Waren im Wert von 25,0 Milliarden Euro
(+5,2 Prozent).

Die bayerische Wirtschaft exportierte nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im Februar 2014 Waren für gut 13,9 Milliarden Euro, dies sind 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In die EU-Mitgliedsstaaten gingen Waren im Wert von knapp 7,6 Milliarden Euro (+6,9 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von fast 4,8 Milliarden Euro in die Euro-Länder geliefert (+0,5 Prozent). Zeitgleich importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von über 12,3 Milliarden Euro (+5,4 Prozent). Waren im Wert von mehr als 7,3 Milliarden Euro (+9,3 Prozent) bezog sie dabei aus den Ländern der Europäischen Union, darunter kamen Waren im Wert von gut 4,4 Milliarden Euro aus den Ländern der Euro-Zone (+2,4 Prozent).

Durch die Zunahme der Bedeutung des Vereinigten Königreichs veränderte sich die Reihenfolge der wichtigsten Exportländer Bayerns: Nach den USA (1,6 Milliarden Euro; +7,5 Prozent) und China (1,3 Milliarden Euro; +8,2 Prozent) lag im Februar das Vereinigte Königreich (1,2 Milliarden Euro; +26,7 Prozent) an dritter Stelle der Exportländer noch vor Österreich (1,0 Milliarden Euro; +0,7 Prozent). Die höchsten Importerlöse in Bayern erzielten Österreich (1,2 Milliarden Euro;
+3,7 Prozent), China (0,9 Milliarden Euro; -1,5 Prozent) und Italien (0,9 Milliarden Euro;
+5,7 Prozent).

Die wichtigsten Exportgüter Bayerns im Februar waren „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (3,3 Milliarden Euro; +11,6 Prozent), „Maschinen“ (2,1 Milliarden
Euro; -1,2 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,1 Milliarden Euro; +2,2 Prozent). Die Liste der Importgüter führten “Erdöl und Erdgas“ (1,6 Milliarden Euro; -2,8 Prozent), „Maschinen“ (1,2 Milliarden Euro; +4,3 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,0 Milliarden Euro; +10,0 Prozent) an.

In den ersten beiden Monaten 2014 erzielte Bayerns Wirtschaft Exporterlöse von knapp 27,1 Milliarden Euro, 2,9 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Wert der Importe lag bei gut 25,0 Milliarden Euro (+5,2 Prozent).


Der Außenhandel Bayerns im Februar und im Jahr 2014

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Februar

Europa

8 795 749

5,7

8 779 251

12,2

dar.

EU-Länder (EU 28)

7 598 136

6,9

7 314 273

9,3

dar.

Euro-Länder

4 750 134

0,5

4 425 712

2,4

dar.

Italien

 887 772

5,6

 879 022

5,7

Österreich

1 033 862

0,7

1 211 522

3,7

Vereinigtes Königreich

1 176 857

26,7

 524 263

29,0

Afrika

 235 821

-4,0

 325 119

-56,0

Amerika

2 052 669

2,1

 795 125

-14,0

dar.

USA

1 596 380

7,5

 660 539

-1,6

Asien

2 736 816

8,4

2 397 458

9,7

dar.

Volksrepublik China

1 251 462

8,2

 887 640

-1,5

Australien-Ozeanien

 117 736

-14,2

 10 275

4,9

Verschiedenes*)

  765

159,7

-

x

 

Insgesamt

 

13 939 556

5,3

12 307 228

5,4

Januar bis Februar

Europa

17 127 844

3,3

17 636 102

11,8

dar.

EU-Länder (EU 28)

14 874 278

4,2

14 590 733

8,7

dar.

Euro-Länder

9 495 141

-0,1

8 972 960

2,6

dar.

Italien

1 755 161

5,4

1 739 750

6,5

Österreich

2 081 485

2,2

2 422 175

6,0

Vereinigtes Königreich

2 097 064

15,4

 978 408

24,2

Afrika

 446 332

-4,8

 739 505

-41,7

Amerika

3 830 376

-1,5

1 597 966

-19,3

dar.

USA

2 969 671

3,4

1 329 261

-15,5

Asien

5 444 262

6,1

5 029 112

6,1

dar.

Volksrepublik China

2 527 212

7,4

1 988 717

0,6

Australien-Ozeanien

 224 052

-9,9

 18 423

-27,4

Verschiedenes*)

 1 254

-32,7

-

x

 

Insgesamt

 

27 074 120

2,9

25 021 108

5,2

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Februar 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.