Auf einen Blick


Pressemitteilung

132/2014/34/C
München, den 16. Mai 2014

Bayerns Getreideanbaufläche geringfügig gestiegen

Eine erste Schätzung zeigt insbesondere Zunahme bei Winterweizen und Sommergerste

Nach einer ersten Schätzung haben die bayerischen Landwirte für die Ernte 2014 eine Fläche von rund 1,06 Millionen Hektar mit Getreide (ohne Körnermais) bestellt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, entspricht dies gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme um rund einem Prozent. Zu einer Flächenausweitung kam es insbesondere beim Winterweizen um 13 300 Hektar auf 539 700 Hektar sowie bei der häufig zum Bierbrauen verwendeten Sommergerste um 5 000 Hektar auf 106 300 Hektar. Dagegen wurde die Aussaatfläche von Roggen (einschließlich Wintermenggetreide) um 7 400 Hektar auf 46 500 Hektar sowie von Sommergerste um 3 900 Hektar auf 243 000 Hektar reduziert. Auch der Anbau von Winterraps wurde um knapp drei Prozent auf gut 126 000 Hektar verringert. Nachdem der Kartoffelanbau bereits 2013 um 2 000 Hektar ausgeweitet wurde, dürfte er auch dieses Jahr mit voraussichtlich 44 600 Hektar um gut zwei Prozent über dem Vorjahresniveau liegen.

Nach einer ersten Schätzung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung haben die bayerischen Landwirte für die Ernte 2014 eine Fläche von rund 1,06 Millionen Hektar (ha) mit Getreide (ohne Körnermais) bestellt, rund ein Prozent bzw. knapp 10 000 ha mehr als im Jahr zuvor. Bei den Wintergetreidearten kam es lediglich bei der wichtigsten Getreideart, dem Winterweizen, gegenüber dem Vorjahr zu einer merklichen Flächenausweitung. Mit 539 700 ha wurde die Anbaufläche des Vorjahres um 13 300 ha bzw. 2,5 Prozent übertroffen. Dagegen wurde die Aussaat von Roggen (einschließlich Wintermenggetreide) um 7 400 Hektar bzw. fast 14 Prozent auf 46 500 ha reduziert. Auch die mit Wintergerste bestellte Fläche blieb mit
243 000 ha um 3 900 ha bzw. knapp zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt liegt die Aussaat der Winterkulturen mit rund 911 000 ha geringfügig über der des Vorjahres.

Die bedeutendste Sommergetreideart ist die Sommergerste, die häufig als Braugerste verwendet wird. Nach dem starken Rückgang im vorangegangenen Jahr, erfolgte in diesem Jahr eine Flächenausweitung um 5 000 ha bzw. fünf Prozent auf 106 300 ha. Während die Haferfläche mit 28 700 ha nahezu unverändert blieb, wird beim Sommerweizen mit einem Anstieg um ein Fünftel auf gut 7 000 ha gerechnet.

Winterraps, die wichtigste Ölfrucht des Landes, wurde auf 126 100 ha angebaut. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Flächenminderung um knapp drei Prozent.

Bei Kartoffeln kann nach dem Anbautief von 41 500 ha im Jahr 2012 und der knapp fünfprozentigen Steigerung im vorangegangenen Jahr mit einer weiteren Flächenausweitung um gut zwei Prozent auf 44 600 ha gerechnet werden. Auch bei Zuckerrüben wird mit 61 300 ha eine um acht Prozent höhere Anbaufläche erwartet.


Hinweis:
Aufgrund der begrenzten Zahl an Berichterstattern geben die obigen Flächenangaben nur vorläufige Anbautendenzen wieder. Auf breiter statistischer Basis abgesicherte Daten zum Anbau auf dem Ackerland liefert die Bodennutzungshaupterhebung 2014, deren Ergebnisse voraussichtlich Ende Juli vorliegen werden.
 
Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.



Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.