Auf einen Blick

Pressemitteilung

134/2014/56/E
München, den 20. Mai 2014

Deutlicher Aufwärtstrend im bayerischen Bauhauptgewerbe im März 2014

Baugewerblicher Umsatz, Auftragseingänge und Personalstand steigen weiter

 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erwirtschafteten die insgesamt 1 393 in Bayern ansässigen bauhauptgewerblichen Betriebe im März 2014 einen baugewerblichen Umsatz von 855,4 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahresergebnis bedeutet dies einen nominalen Umsatzanstieg von 217,0 Millionen Euro bzw. 34,0 Prozent. Zu diesem deutlichen Umsatzplus haben alle Bausparten beigetragen, darunter überdurchschnittlich der Straßenbau (+81,7 Prozent), der gewerbliche und industrielle Tiefbau (+49,4 Prozent) sowie der Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+45,0 Prozent). Nach Regierungsbezirken differenziert ist festzustellen, dass die Betriebe in Schwaben (+66,2 Prozent), in Niederbayern (+39,9 Prozent) und in Oberbayern (+37,9 Prozent) ihren baugewerblichen Umsatz außerordentlich steigern konnten. Im aktuellen Berichtsmonat waren in den bauhauptgewerblichen Betrieben insgesamt 78 710 Personen tätig (+8,5 Prozent im Vergleich zum März 2013), die zusammen 7,0 Millionen Stunden arbeiteten (+21,8 Prozent) und dafür eine Entgeltsumme von 222,2 Millionen Euro bezogen. Die Auftragseingänge dieser bauhauptgewerblichen Betriebe bezifferten sich im März 2014 auf insgesamt 1,34 Milliarden Euro und übertrafen damit den vergleichbaren Vorjahreswert um 17,0 Prozent.
 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, erzielten die
1 393 in Bayern ansässigen bauhauptgewerblichen Betriebe im März 2014 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von insgesamt von 855,4 Millionen Euro.
 
Im Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahresergebnis bedeutet dies einen nominalen Umsatzanstieg von 217,0 Millionen Euro bzw. 34,0 Prozent, wozu alle Bausparten beigetragen haben, darunter überdurchschnittlich der Straßenbau (+81,7 Prozent), der gewerbliche und industrielle Tiefbau (+49,4 Prozent) sowie der Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+45,0 Prozent). Bei Betrachtung auf Regierungsbezirksebene lag die Umsatzzunahme zwischen 66,2 Prozent in Schwaben und 1,3 Prozent in der Oberpfalz.
 
Die Auftragseingänge dieser bayerischen bauhauptgewerblichen Betriebe bezifferten sich im März 2014 auf einen Gesamtwert in Höhe von 1,34 Milliarden Euro und übertrafen damit den vergleichbaren Vorjahreswert um 17,0 Prozent.
 
Im gewerblichen und industriellen sowie im öffentlichen Hochbau nahmen die Auftragseingänge dabei relativ am stärksten zu (+42,7 Prozent bzw. +35,2 Prozent). Allein im Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen sowie im gewerblichen und industriellen Tiefbau gingen sie zurück (-18,1 Prozent bzw. -8,4 Prozent).
 
Auch der Personalstand in den bayerischen bauhauptgewerblichen Betrieben zeigte sich im März 2014 im Plus. Mit insgesamt 78 710 tätigen Personen waren im aktuellen Berichtsmonat 8,5 Prozent mehr Menschen beschäftigt als im entsprechenden Vorjahresmonat, darunter wie im März 2013 die meisten im Wirtschaftszweig „Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)“ (aktuell 37 806 Personen; +7,9 Prozent), im Straßenbau (8 472 Personen; -8,9 Prozent) sowie im Bereich „Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau, Kläranlagenbau“
(6 263 Personen; +6,5 Prozent).
 
Die insgesamt gezahlten Bruttoentgelte bezifferten sich auf 222,2 Millionen Euro, was einem Anstieg um 25,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis entspricht.


Hinweis:
Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen des Monatsberichts im Bauhauptgewerbe. Im Rahmen dieser Erhebung werden die bauhauptgewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt.



Baugewerblicher Umsatz von Betrieben im Bauhauptgewerbe in Bayern

(Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen)

Gebiet

Bau-
gewerblicher Umsatz
 insgesamt1)

davon

Woh-
nungs-
bau

Gewerbl.
u. industr.
Hoch-
bau2)

Gewerbl.
u. industr.
Tief-
bau

Öffent-
licher
Hoch-
bau

Straßen-
bau

Tiefbau f. Gebiets-körper-schaften u. Sozialvers.

1 000 Euro 

März 2014

Oberbayern

  227 542

68 818

54 498  

  37 532

13 484

  29 103

24 107

Niederbayern

115 679

  29 590

  42 080

 9 482

 7 938

 9 746

 16 844

Oberpfalz

117 420

  24 532

49 670

 7 129

 11 511

 12 783

 11 795

Oberfranken

79 368

  20 961

  33 999

 3 814

 4 742

 7 853

 7 999

Mittelfranken

59 743

17 200

16 003

 10 379

 7 009

 4 262

 4 890

Unterfranken

  83 852

  17 363

28 271

 6 977

 10 982

 8 641

 11 617

Schwaben

171 786

51 719

  50 632

 24 919

 11 178

 17 629

 15 710

Bayern

855 390

230 182

  275 153

 100 232

 66 845

 90 016

 92 962

Veränderungen in % gegenüber März 2013

Oberbayern

37,9

30,9

35,0

83,4

17,7

54,6

12,9

Niederbayern

39,9

18,5

32,4

11,3

23,2

123,4

153,7

Oberpfalz

1,3

33,7

-19,2

-10,0

4,6

66,9

24,2

Oberfranken

28,6

29,6

48,2

-37,3

-43,9

253,9

37,1

Mittelfranken

35,0

3,7

66,9

71,0

49,6

108,7

-7,3

Unterfranken

28,1

14,9

14,7

50,4

5,1

71,2

108,7

Schwaben

66,2

67,5

59,9

86,4

38,3

87,7

57,7

Bayern

34,0

31,8

23,7

49,4

10,4

81,7

45,0

_________

1) Ohne Umsatz-/Mehrwertsteuer.

2) Einschl. landwirtschaftlicher Bau.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „ Baugewerbe in Bayern im März 2014“ (Berichtsnummer E21003 201403). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).



Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.