Auf einen Blick


Pressemitteilung

138/2014/33/C
München, den 26. Mai 2014

241 600 Arbeitskräfte in den bayerischen landwirtschaftlichen Betrieben

Mehr als zwei Drittel der Betriebsinhaber sind älter als 45 Jahre

 
Nach den Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung wurden im Rahmen der Agrarstrukturerhebung 2013 insgesamt rund 241 600 Arbeitskräfte in den landwirtschaftlichen Betrieben Bayerns nachgewiesen. Dies sind 6,1 Prozent weniger als im Jahr 2010. In den landwirtschaftlichen Betrieben sind überwiegend Familienarbeitskräfte beschäftigt. 92,6 Prozent der Betriebsleiter in den Landwirtschaftsbetrieben sind männlich. Der Anteil der Betriebsinhaber, die 45 Jahre und älter sind, hat sich in den letzten drei Jahren von 65,3 Prozent auf 69,6 Prozent erhöht. Von den Betriebsleitern gaben 62 500 Personen an, eine landwirtschaftliche Berufsausbildung absolviert zu haben. Die restlichen 30 700 Betriebsinhaber verfügen ausschließlich über praktische landwirtschaftliche Erfahrungen.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, wurden in der Agrarstrukturerhebung 2013 rund 241 600 Arbeitskräfte in landwirtschaftlichen Betrieben ermittelt. Verglichen mit 2010 ist dies ein Rückgang um 6,1 Prozent. In den landwirtschaftlichen Betrieben sind überwiegend Familienarbeitskräfte (184 000 Personen) beschäftigt. Nahezu zwei Drittel der Familienarbeitskräfte (116 700 Personen) arbeiten dabei in Teilzeit.

 
Rund 24 500 Personen sind ständige Arbeitskräfte, d.h. Personen mit einem unbefristeten oder mindestens auf sechs Monate abgeschlossenen Arbeitsvertrag. Davon sind rund 12 300 Teilzeitkräfte und 12 200 Vollzeitkräfte. Zudem wurden in Bayern 33 200 Saisonarbeitskräfte erfasst.

 
Von den 93 300 Betriebsleitern in den bayerischen landwirtschaftlichen Betrieben sind 92,6 Prozent (86 400 Personen) männlich. Der Anteil der Betriebsinhaber, die 45 Jahre und älter sind, hat sich in den letzten drei Jahren von 65,3 Prozent auf 69,6 Prozent erhöht.

 
62 500 Betriebsleiter/-innen absolvierten eine landwirtschaftliche Berufsausbildung. Die weiteren 30 700 Betriebsinhaber verfügen ausschließlich über praktische landwirtschaftliche Erfahrungen.

 
Von den Betriebsleitern mit landwirtschaftlicher Berufsausbildung absolvierten die meisten eine Landwirtschaftsschule (36,5 Prozent), schlossen eine Lehre mit einem landwirtschaftlichen Abschluss ab (20,1 Prozent) oder gaben an, den Titel eines Meisters oder Fachagrarwirts zu führen (18,4 Prozent).

 
Etwas weniger Landwirte besuchten die Berufs- oder Berufsfachschule (14,5 Prozent), eine höhere Landbau- oder Technikerschule bzw. Fachakademie (6,8 Prozent) oder eine Fachhochschule/Universität (3,6 Prozent).


Hinweis:
Regionalisierte Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.






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