Auf einen Blick

Pressemitteilung

141/2014/53/G
München, den 27. Mai 2014

Exporte und Importe Bayerns im ersten Quartal 2014 im Plus

Über die Hälfte der Export- und Importerlöse wurden im Handel mit den EU-Ländern erzielt

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im ersten Quartal 2014 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 41,6 Milliarden Euro, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zeitgleich importierte Bayern Waren im Wert von 37,6 Milliarden Euro (+5,1 Prozent). 54,4 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 59,1 Prozent), davon gingen wiederum 34,7 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 36,2 Prozent). – Im März 2014 exportierte Bayern Waren im Wert von 14,5 Milliarden Euro (-0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und importierte Waren im Wert von 12,6 Milliarden Euro (+5,0 Prozent).

 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung exportierte die bayerische Wirtschaft in den ersten drei Monaten 2014 Waren im Wert von knapp 41,6 Milliarden Euro, dies sind 1,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. In die EU-Mitgliedsstaaten gingen Waren im Wert von annähernd 22,6 Milliarden Euro (+2,2 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von gut 14,4 Milliarden Euro in die Euro-Länder geliefert (-2,7 Prozent).

 
Im ersten Quartal importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von gut 37,6 Milliarden Euro (+5,1 Prozent). Aus den Ländern der Europäischen Union bezog sie dabei Waren im Wert von mehr als 22,2 Milliarden Euro (+7,0 Prozent), Waren im Wert von gut 13,6 Milliarden Euro kamen aus den Ländern der Euro-Zone (+0,5 Prozent).

 
Die USA (4,6 Milliarden Euro; +3,1 Prozent), China (4,0 Milliarden Euro; +8,6 Prozent) gefolgt von den EU-Ländern Österreich (3,2 Milliarden Euro; +0,1 Prozent), Vereinigtes Königreich (3,1 Milliarden Euro; +13,3 Prozent), Frankreich (2,9 Milliarden Euro; +0,7 Prozent) und Italien (2,6 Milliarden Euro; +3,0 Prozent) waren die bedeutendsten Exportländer für bayerische Waren.

 
Die höchsten Importerlöse in Bayern erzielten Österreich (3,7 Milliarden Euro; +3,8 Prozent), China (2,9 Milliarden Euro; +2,5 Prozent), Italien (2,7 Milliarden Euro; +4,5 Prozent), die Tschechische Republik (2,6 Milliarden Euro; +12,9 Prozent), die Russische Föderation (2,2 Milliarden Euro; +39,6 Prozent) und die USA (2,1 Milliarden Euro; -13,2 Prozent).

 
Im März 2014 erzielte Bayerns Wirtschaft Exporterlöse von knapp 14,5 Milliarden Euro
(-0,5 Prozent gegenüber dem März 2013). Die Importerlöse lagen bei rund 12,6 Milliarden Euro (+5,0 Prozent).


Hinweis: Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.



Der Außenhandel Bayerns im ersten Quartal 2014

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

 

Europa

26 160 218

1,6

26 594 284

9,4

dar.

EU-Länder (EU 28)

22 594 376

2,2

22 231 559

7,0

dar.

Euro-Länder

14 422 591

-2,7

13 614 847

0,5

dar.

Frankreich

2 944 880

0,7

1 586 387

1,0

Niederlande

1 449 096

4,4

1 949 157

9,7

Italien

2 649 027

3,0

2 653 231

4,5

Spanien

1 168 358

12,0

 942 947

-5,8

Belgien

1 305 360

-36,8

 917 491

-11,4

Österreich

3 171 007

0,1

3 740 380

3,8

Vereinigtes Königreich

3 106 305

13,3

1 494 270

19,6

Polen

1 171 521

7,3

1 232 623

10,6

Tschechische Republik

1 322 946

11,1

2 604 957

12,9

Ungarn

 717 223

14,3

1 884 169

37,5

Schweiz

1 324 853

2,6

 897 933

-1,6

Russische Föderation

 939 124

-6,1

2 158 266

39,6

Afrika

 676 914

-11,0

1 122 295

-36,6

Amerika

5 962 715

-0,7

2 518 112

-15,3

dar.

USA

4 557 617

3,1

2 112 826

-13,2

Asien

8 403 172

5,7

7 373 428

10,0

dar.

Volksrepublik China

3 953 392

8,6

2 893 919

2,5

Australien-Ozeanien

 346 361

-12,9

 26 597

-21,5

Verschiedenes*)

 2 515

-0,3

-

x

 

Insgesamt

 

41 551 895

1,7

37 634 717

5,1

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.



Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im März 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).





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