Auf einen Blick


Pressemitteilung

151/2014/35/M
München, den 02. Juni 2014

Inflationsrate in Bayern im Mai bei 0,6 Prozent

Niedrigster Stand seit Februar 2010

 
Im Vergleich zum Mai des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,6 Prozent erhöht; zuletzt hatte die Inflationsrate im Februar 2010 (+0,5 Prozent) niedriger gelegen. Die geringe Teuerung ist insbesondere auf weiterhin rückläufige Preise bei Heizöl (-4,2 Prozent) und Kraftstoffen (-1,7 Prozent) sowie auf den Sondereffekt durch den Wegfall der Studiengebühren zurückzuführen. Ohne diese Positionen hätte die bayerische Inflationsrate im Mai bei 1,0 Prozent gelegen.

 
Wie schon in den Vormonaten hat sich der Preisauftrieb für Nahrungsmittel (+1,3 Prozent) weiter abgeschwächt. Dabei haben sich insbesondere Molkereiprodukte wie Joghurt (+10,3 Prozent) und Schnittkäse (+21,6 Prozent) erheblich verteuert; gestiegen sind auch die Preise für Butter (+8,0 Prozent) und Margarine (+6,4 Prozent). Deutlich güns-tiger als im Vorjahr waren hingegen Gemüse (-7,5 Prozent) und Eier (-12,2 Prozent). Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,1 Prozent ge-fallen. Nur geringe Preisänderungen waren dabei bei Heizöl (-0,8 Prozent) und Kraft-stoffen (+0,4 Prozent) zu beobachten. Gemüse hat sich binnen Monatsfrist um 2,0 Prozent verbilligt.

verbraucherpreisindex für Bayern im Mai 2014 verbraucherpreisindex für Bayern im Mai 2014

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Mai 2014 bei +0,6 Prozent; zuletzt hatte die Inflationsrate im Februar 2010 (+0,5 Prozent) niedriger gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Mai des Vorjahres um 1,3 Prozent erhöht. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung allerdings sehr unterschiedlich. Erheblich teurer als im Vorjahr waren im Mai u. a. Margarine (+6,4 Prozent), Butter (+8,0 Prozent), Joghurt (+10,3 Prozent) und Schnittkäse (+21,6 Prozent).
Gemüse (-7,5 Prozent) und Eier (-12,2 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist hingegen spürbar verbilligt.

 
Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Mai des Vorjahres um 4,2 Prozent gefallen. Bei Gas war ein geringfügiger Preisrückgang von 0,3 Prozent zu verzeichnen. Die Preise für Strom sind um 0,9 Prozent gestiegen. Kraftstoffe waren im Mai 2014 indessen um 1,7 Prozent günstiger als im Mai des Vorjahres.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Mai des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,5 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Mai auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. tragbare
Computer (-10,1 Prozent), Fernsehgeräte (-10,4 Prozent) und DVD-Recorder (-10,6 Prozent) spürbar günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,1 Prozent gefallen. Deutlich verteuert hat sich binnen Monatsfrist Margarine (+8,0 Prozent); auch die Preise für Butter (+2,2 Prozent) sind überdurchschnittlich angestiegen. Preisrückgänge waren hingen bei Gemüse (-2,0 Prozent) zu beobachten. Nur geringfügige Preisänderungen wurden im Mai für Kraftstoffe (+0,4 Prozent) und Heizöl (-0,8 Prozent) ermittelt.


Hinweis:
Die Presseinformation zum Berichtsmonat Mai 2014 enthält vorläufige Ergebnisse.


Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Mai 2014 mit Jahreswerten von 2011 bis 2013 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Mai 2014 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,10 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).





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