Auf einen Blick

Pressemitteilung

166/2014/53/G
München, den 13. Juni 2014

Umsatz des bayerischen Großhandels in den ersten drei Monaten 2014 gestiegen

Umsatz des Großhandels mit Konsumgütern mit fünf Prozent im Plus

 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erhöhte sich der Umsatz im bayerischen Großhandel (einschl. der Handelsvermittlung) im ersten Vierteljahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 3,7 Prozent (real: +5,2 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten wuchs um 0,5 Prozent. Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) nahm der Umsatz nominal um 2,6 Prozent zu (real:
+5,7 Prozent). Der Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) verzeichnete einen nominalen Umsatzanstieg von 5,3 Prozent (real: +4,9 Prozent).

 
Der Umsatz im bayerischen Großhandel (einschl. der Handelsvermittlung) wuchs nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 3,7 Prozent und real um 5,2 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 0,5 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,3 Prozent zunahm und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 1,3 Prozent.

 
Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) wuchs der Umsatz in aktuellen Preisen um 2,6 Prozent (real: +5,7 Prozent), im Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) stieg der nominale Umsatz um 5,3 Prozent (real: +4,9 Prozent).

 
Mit Ausnahme eines nominalen Umsatzrückgangs im Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren verbuchten alle Bereiche des Großhandles Umsatzzuwächse. Im Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren sowie im Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt waren die Umsatzsteigerungen nach Preisbereinigung sogar zweistellig. In der Handelsvermittlung blieb der nominale Umsatz konstant, nach Preisentwicklung errechnet sich für die Handelsvermittlung allerdings ein Umsatzminus von 0,5 Prozent.
 
 

Umsatz und Beschäftigte der Handelsvermittlung und des Großhandels in Bayern im ersten Quartal 2014

- vorläufige Ergebnisse -

 

 

 

 

Wirtschaftszweig

Januar bis März

Umsatz

Beschäftigte

davon

nominal

real*)

Vollzeit-
beschäftigte

Teilzeit-
beschäftigte

Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum in %

 

Handelsvermittlung und Großhandel insgesamt

 

3,7

5,2

0,5

0,3

1,3

 

dav.

Handelsvermittlung

 

0,0

-0,5

-2,3

-3,1

-0,9

 

Großhandel (mit)

 

   landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren

 

-2,3

10,6

1,7

1,4

2,3

   Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren

 

3,7

1,6

0,2

0,5

-0,7

   Gebrauchs- und Verbrauchsgütern

 

6,1

6,1

1,1

0,6

2,7

   Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik

 

4,5

6,5

-6,1

-6,7

-2,3

   sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör

 

6,6

5,9

3,4

3,7

2,1

   Sonstiger Großhandel

 

1,2

4,5

1,4

1,4

1,5

   ohne ausgeprägten Schwerpunkt

 

6,5

11,8

1,5

1,3

2,1

 

Großhandel zusammen (ohne Handelsvermittlung)

 

3,9

5,3

0,8

0,6

1,6

 

dav.

mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen**)

 

2,6

5,7

0,6

0,5

1,3

mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel)

 

5,3

4,9

1,0

0,6

1,9

__________________

*) In Preisen des Jahres 2010. - **) Produktionsverbindungshandel.

 
 
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Kraftfahrzeughandel und Großhandel im März 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).

Die nachgewiesenen vorläufigen Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch statistische Informationen aus verspäteten Mitteilungen der befragten Unternehmen.

Die monatliche Großhandelsstatistik wird im Mixmodell durchgeführt. Beim Mixmodell werden große Unternehmen direkt befragt, während Angaben zum Umsatz und zur Anzahl der Beschäftigten der übrigen Unternehmen die Finanzverwaltungen und die Bundesagentur für Arbeit liefern.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.