Auf einen Blick


Pressemitteilung

183/2014/57/B
München, den 25. Juni 2014

2,7 Prozent mehr wissenschaftliches Personal an bayerischen Hochschulen

Von 2008 bis 2013 wurden 991 neue Professuren geschaffen

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren Ende 2013 an den Hochschulen (einschließlich der Universitätskliniken) 100 550 Personen beschäftigt. Das waren 2,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Nach den vorläufigen Ergebnissen der Hochschulverwaltungen lag der Anteil des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals bei 56,7 Prozent. Das Verwaltungs-, technische und sonstige Personal stieg um 3,8 Prozent.

 
Anfang Dezember 2013 meldeten die Verwaltungen der Hochschulen und Hochschulkliniken in Bayern insgesamt 100 550 Beschäftigte (ohne 12 670 studentische Hilfskräfte). Wie das Bayerische Landesamt mitteilt, waren damit 2,7 Prozent mehr Personen im Hochschulbereich tätig als ein Jahr zu vor. Im wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich waren mit 56 988 Personen mehr als die Hälfte beschäftigt (56,7 Prozent), im Verwaltungsbereich 43 562. Die Zahl des Verwaltungs-, technischen und sonstigen Personals (1 605 bzw. +3,8 Prozent) stieg gegenüber dem Vorjahr stärker als die des wissenschaftlich-künstlerischen Personals (1 027 Personen oder +1,8 Prozent).

 
Ende 2013 lehrten und forschten an Bayerns Hochschulen 1 105 Professorinnen und 5 277 Professoren. Damit wurden in den letzten fünf Jahren 991 Professuren neu geschaffen, das entspricht einem Zuwachs von 18,4 Prozent seit 2008. Dabei erhöhte sich die Zahl der Professorinnen mit 52,0 Prozent deutlich stärker als die ihrer männlichen Kollegen (13,1 Prozent). 2013 wurden fast ein Sechstel (17,3 Prozent) der Professuren von Frauen wahrgenommen. Fünf Jahre zuvor waren es 13,5 Prozent.

 
Der überwiegende Teil des wissenschaftlich-künstlerischen Hochschulpersonals (35 107 Personen oder 61,6 Prozent) war hauptberuflich tätig. Dazu zählten 1 188 Dozenten und Assistenten (+18,9 Prozent) sowie 25 565 wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter (+2,6 Prozent). In der Lehre waren zudem 1 972 hauptberufliche Lehrkräfte für besondere Aufgaben (+0,8 Prozent) und ferner 14 203 nebenberufliche Lehrbeauftragte (+0,5 Prozent) tätig.

 
Im wissenschaftlich-künstlerischen Bereich lag unter Berücksichtigung der Teilzeiteffekte eine Personalkapazität von 25 061,7 Vollzeitäquivalenten vor (+22,0 Prozent ggü. 2008). Die sogenannte Betreuungsrelation erreichte im Wintersemester 2013/2014 angesichts 355 915 Studierender (+37,5 Prozent seit Wintersemester 2008/09) einen Wert von 14,2 und war insofern etwas ungünstiger als fünf Jahre zuvor (12,6).
 
 
Vorläufige Ergebnisse für einzelne Hochschulen können im Internet als Datei kostenlos unter https://www.statistik.bayern.de/statistik/hochschulen/ heruntergeladen werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.