Auf einen Blick


Pressemitteilung

185/2014/35/M
München, den 25. Juni 2014

Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern

Baupreise im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen

 
Gemessen am Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden sind die Baupreise in Bayern im Zeitraum von Mai 2013 bis Mai 2014 um 2,1 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich haben sich sowohl die Preise für Roh- (+1,8 Prozent) als auch für Ausbauarbeiten (+2,6 Prozent) erhöht.



Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, erreichte der Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern im Mai 2014 einen Stand von 109,9 (2010≙100). Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat bedeutet dies eine durchschnittliche Preissteigerung von 2,1 Prozent.

 
Im Bereich der Rohbauarbeiten stiegen die Preise im Vorjahresvergleich um 1,8 Prozent. Dabei war die Preisentwicklung der einzelnen Bauarbeiten sehr unterschiedlich. Überdurchschnittlich erhöhten sich die Preise für Abdichtungsarbeiten (+3,1 Prozent) sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten (+2,7 Prozent), während sich Stahlbauarbeiten um 0,7 Prozent verbilligten.

 
Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise gegenüber Mai 2013 um 2,6 Prozent. Die höchsten Zuwachsraten waren bei Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (+5,8 Prozent), bei Arbeiten an Wärmedämm-Verbundsystemen (+3,6 Prozent) sowie bei Arbeiten an raumlufttechnischen Anlagen (+3,5 Prozent) zu verzeichnen.

 
Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Preisindizes für Bauwerke – 2. Vierteljahr 2014“ (Bestellnummer: M14003 201442, Preis der Druckausgabe: 5,30 €). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).



Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.