Auf einen Blick

Pressemitteilung

188/2014/32/A
München, den 27. Juni 2014

Rekordhoch bei Beschäftigung in Bayern

Erstmals mehr als sieben Millionen Erwerbstätige in einem ersten Quartal

 
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung gab es im ersten Quartal 2014 in Bayern 7,02 Millionen Erwerbstätige. Dies entspricht einer Zunahme von 1,2 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2013. Damit waren in Bayern in einem ersten Quartal erstmals über sieben Millionen Personen erwerbstätig. Leicht rückläufig war die Zahl der marginal Beschäftigten, zu der u.a. die geringfügig entlohnt Beschäftigten sowie die kurzfristig Beschäftigten gehören. Sie sank um 0,1 Prozent auf rund 853 700. Dies entspricht rund 12,2 Prozent aller Erwerbstätigen.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, gab es im ersten Quartal 2014 in Bayern 7,02 Millionen erwerbstätige Personen. Somit wurde erstmals in einem ersten Quartal die Grenze von 7 Millionen Erwerbstätigen überschritten. Gegenüber dem Vorjahresquartal gab es eine Zunahme um knapp 87 000 Personen bzw. 1,2 Prozent. Damit liegt Bayern in einem Vergleich der Bundesländer zusammen mit Hamburg hinter Berlin (+1,4 Prozent) und Baden-Württemberg (+1,3 Prozent) auf dem dritten Platz. Deutschlandweit nahm die Erwerbstätigkeit um 0,8 Prozent zu, wobei die alten Bundesländer (ohne Berlin) mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent besser abschneiden als die neuen Bundesländer (ohne Berlin) mit 0,1 Prozent.

 
Die Anzahl der marginal Beschäftigten, zu denen u.a. die geringfügig entlohnt Beschäftigten („450 Euro-Job“) und die kurzfristig Beschäftigten gehören, nahm leicht um 0,1 Prozent auf rund 853 700 Tausend ab. Der Anteil der marginal Beschäftigten an allen Erwerbstätigen betrug 2014 in Bayern 12,2 Prozent. In den alten Bundesländern lag dieser Anteil bei 13,8 Prozent, in den neuen bei 10,1 Prozent.

 
Seit dem ersten Quartal 2008 betrug der Erwerbstätigenzuwachs in Bayern mehr als 470 000 Personen bzw. 7,2 Prozent. Damit fiel der Beschäftigungsaufbau in Bayern auch in mittelfristiger Betrachtung überdurchschnittlich aus. In Deutschland stieg die Erwerbstätigkeit im selben Zeitraum um 4,6 Prozent. Lediglich Berlin und Hamburg lagen mit Zunahmen von 11,2 bzw. 8,6 Prozent noch vor Bayern.
 
 

Erwerbstätige in Deutschland im ersten Quartal 2014

Land

Personen in 1000

Veränderung gegenüber dem 1. Quartal 2013

in 1000

in %

Baden-Württemberg

5877,1

74,1

1,3

Bayern

7017,0

86,6

1,2

Berlin

1792,6

25,3

1,4

Brandenburg

1051,7

-2,3

-0,2

Bremen

418,2

3,8

0,9

Hamburg

1183,6

14,3

1,2

Hessen

3246,0

27,3

0,8

Mecklenburg-Vorpommern

703,5

0,8

0,1

Niedersachsen

3833,9

32,8

0,9

Nordrhein-Westfalen

8918,8

54,4

0,6

Rheinland-Pfalz

1913,4

10,1

0,5

Saarland

507,1

0,6

0,1

Sachsen

1972,6

12,9

0,7

Sachsen-Anhalt

979,8

-5,8

-0,6

Schleswig-Holstein

1304,1

8,3

0,6

Thüringen

1018,6

0,8

0,1

Deutschland

41738,0

344,0

0,8

Nachrichtlich:

 

 

 

  Alte Länder ohne Berlin

34219,2

312,2

0,9

  Alte Länder mit Berlin

36011,8

337,5

0,9

  Neue Länder ohne Berlin

5726,2

6,5

0,1

  Neue Länder mit Berlin

7518,8

31,8

0,4

 

Quelle: Arbeitskreis Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder.



Hinweis:

Bei den hier vorgelegten Länderergebnissen handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises Erwerbstätigenrechnung (AK ETR), dem alle Statistischen Ämter der Länder, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören. Die aktuellen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit können auf der Homepage des AK ETR unter www.ak-etr.de abgerufen werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.