Auf einen Blick

Pressemitteilung

189/2014/35/M
München, den 27. Juni 2014

Inflationsrate in Bayern im Juni bei 0,7 Prozent

Nahrungsmittel verteuern sich nur um 0,4 Prozent

 
Im Vergleich zum Juni des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,7 Prozent erhöht; im Mai hatte die Inflationsrate bei 0,6 Prozent gelegen. Weiterhin rückläufig sind die Preise für Heizöl (-3,2 Prozent). Geringfügig verbilligt haben sich binnen Jahresfrist auch Kraftstoffe (-0,3 Prozent). Wie schon in den Vormonaten hat sich der Preisauftrieb für Nahrungsmittel weiter abgeschwächt. Mit einer Erhöhung von 0,4 Prozent weisen Nahrungsmittel nur noch eine unterdurchschnittliche Teuerungsrate auf. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung allerdings sehr unterschiedlich. Deutlich günstiger als im Vorjahr war Gemüse (-7,4 Prozent); auch bei Obst (-2,7 Prozent) waren Preisrückgänge zu beobachten. Demgegenüber haben sich Molkereiprodukt wie beispielsweise Joghurt (+10,6 Prozent) oder frische Milch
(+6,0 Prozent) deutlich verteuert. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,2 Prozent gestiegen. Nur geringe Preisänderungen waren bei Heizöl
(-0,3 Prozent) zu beobachten; Kraftstoffe haben sich binnen Monatsfrist um 1,4 Prozent erhöht. Insbesondere aus saisonalen Gründen sind die Preise für Pauschalreisen
(+11,7 Prozent) deutlich gestiegen.
 

Verbraucherpreisindex für Bayern (2010 =100) Verbraucherpreisindex für Bayern (2010 =100)

 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Juni 2014 bei +0,7 Prozent; im vorangegangenen Mai hatte sie bei 0,6 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Juni des Vorjahres nur um 0,4 Prozent erhöht. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung dabei sehr unterschiedlich. Erheblich teurer als im Vorjahr waren insbesondere Molkereiprodukte. So haben sich beispielsweise die Preise für Joghurt (+10,6 Prozent) und frische Milch (+6,0 Prozent) deutlich erhöht. Preisrückgänge waren hingegen bei Gemüse (-7,4 Prozent) und Obst (-2,7 Prozent) zu beobachten. Auch Eier (-12,0 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist spürbar verbilligt.

 
Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Juni des Vorjahres um 3,2 Prozent gefallen. Bei Gas war ein geringfügiger Preisrückgang von 0,3 Prozent zu verzeichnen. Die Preise für Strom sind um 1,0 Prozent gestiegen. Kraftstoffe waren im Juni 2014 um 0,3 Prozent günstiger als im Juni des Vorjahres.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Juni des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,5 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Juni auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Fernsehgeräte
(-8,6 Prozent), tragbare Computer (-9,7 Prozent) und DVD-Recorder (-11,9 Prozent) spürbar günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,2 Prozent gestiegen. Nur geringfügige Preisänderungen waren bei Heizöl (-0,3 Prozent) zu beobachten. Die Preise für Kraftstoffe haben sich gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent erhöht. Insbesondere aus saisonalen Gründen sind die Preise für Pauschalreisen (+11,7 Prozent) kräftig gestiegen. Leichte Preisrückgänge waren bei Obst (-0,8 Prozent) und Gemüse (-0,9 Prozent) zu beobachten. Nahrungsmittel insgesamt haben sich binnen Monatsfrist um 0,4 Prozent verbilligt.
 
 
Hinweis
Die Presseinformation zum Berichtsmonat Juni 2014 enthält vorläufige Ergebnisse.
 
 
Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Juni 2014 mit Jahreswerten von 2011 bis 2013 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Juni 2014 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,10 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

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