Auf einen Blick

Pressemitteilung

19/2014/32/A
München, den 23. Januar 2014

Über 7 Millionen Erwerbstätige in Bayern im Jahr 2013

Anstieg gegenüber 2012 um 0,9 Prozent

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen in Bayern im Jahr 2013 auf 7,02 Millionen Personen. Gegenüber 2012 entsprach dies einer Zunahme um 0,9 Prozent. Damit wurde im Jahresdurchschnitt erstmals die 7-Millionen-Grenze überschritten und ein neuer Rekordwert erreicht. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern lag Bayern beim Beschäftigungsaufbau hinter Berlin, Hamburg und Baden-Württemberg auf dem vierten Rang. Die Dynamik des Beschäftigungsaufbaus hat jedoch im Vergleich zum Vorjahr nachgelassen.

Die Zahl der Erwerbstätigen in Bayern stieg nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im Jahr 2013 auf 7,02 Millionen Personen. Gegenüber dem Vorjahr war dies eine Zunahme um rund 61 700 Erwerbstätige bzw. um 0,9 Prozent. Damit überschritt Bayern im Jahresdurchschnitt erstmals die Grenze von 7 Millionen Erwerbstätigen. Der seit dem Jahr 2004 zu beobachtende Beschäftigungsaufbau setzte sich damit auch im abgelaufenen Jahr weiter fort. Allerdings hatte der Anstieg gegenüber dem jeweiligen Vorjahr im Jahr 2012 noch bei 1,5 Prozent und im Jahr 2011 bei 2,1 Prozent gelegen. Die Dynamik des Beschäftigungsaufbaus hat somit nachgelassen.

Im Vergleich zu den anderen Bundesländern lag Bayern mit seiner Zunahme von 0,9 Prozent hinter Berlin (+1,9 Prozent), Hamburg (+1,1 Prozent) und Baden-Württemberg (+1,0 Prozent) auf dem vierten Platz. Insgesamt nahm die Beschäftigung in 11 der 16 Bundesländer zu. Abnahmen gab es in vier der fünf neuen Bundesländer sowie im Saarland. In Deutschland nahm die Erwerbstätigenzahl um 0,6 Prozent zu, in den alten Bundesländern (ohne Berlin) stieg sie ebenfalls um 0,6 Prozent, in den neuen Bundesländern (ohne Berlin) fiel sie um 0,3 Prozent.


Hinweis:
 
Bei den hier für das Jahr 2013 vorgelegten ersten, noch vorläufigen Länderergebnissen, handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR), dem alle Statistischen Landesämter, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören. Die Darstellung der Erwerbstätigkeit erfolgt als durchschnittliche Größe aller Erwerbstätigen nach dem Inlandskonzept (Arbeitsortkonzept). Zu den Erwerbstätigen rechnen alle Personen, die als Arbeitnehmer (Arbeiter, Angestellte, Beamte sowie Heimarbeiter und geringfügig Beschäftigte) oder als Selbstständige einschl. deren mithelfenden Familienangehörigen, eine auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben, unabhängig von der Dauer der tatsächlich geleisteten oder vertragsmäßig zu leistenden Arbeitszeit. Grundlage für diese Definition bilden die von der International Labour Organization (ILO) aufgestellten Normen, die im Einklang mit den entsprechenden Definitionen im Europäischen System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (ESVG) 1995 stehen. Weitere Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit können auf der Homepage des AK ETR unter www.ak-etr.de abgerufen werden.


Erwerbstätige nach Arbeitsort in den Bundesländern im Jahr 20131)

 

Land

Anzahl in Mio.

Änderung gegenüber dem Vorjahr in %

Baden-Württemberg

5,86

1,0

Bayern

7,02

0,9

Berlin

1,79

1,9

Brandenburg

1,07

 - 0,4

Bremen

0,42

0,5

Hamburg

1,18

1,1

Hessen

3,25

0,4

Mecklenburg-Vorpommern

0,72

 - 1,1

Niedersachsen

3,85

0,7

Nordrhein-Westfalen

8,93

0,4

Rheinland-Pfalz

1,93

0,2

Saarland

0,51

 - 0,8

Sachsen

1,99

0,5

Sachsen-Anhalt

1,00

 - 0,7

Schleswig-Holstein

1,31

0,3

Thüringen

1,03

 - 0,6

 

 

 

Deutschland

41,84

0,6

 

 

 

Nachrichtlich:

 

 

Alte Bundesländer

 

 

  – ohne Berlin

34,25

0,6

  – einschl. Berlin

36,04

0,7

Neue Bundesländer

 

 

  – ohne Berlin

5,80

 - 0,3

  – einschl. Berlin

7,59

0,2

Quelle: Arbeitskreise „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“.

Berechnungsstand: Januar 2014.

1) Jahresdurchschnitt.

 

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.