Auf einen Blick

Pressemitteilung

20/2014/53/G
München, den 24. Januar 2014

Bayerns Exporte wieder auf Rekordkurs

Exporte im November um 2,5 Prozent im Plus, Importe aber um acht Prozent im Minus

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im November 2013 Waren im Wert von 14,6 Milliarden Euro und importierte Waren im Wert von 12,2 Milliarden Euro. Die Ausfuhren stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent, die Einfuhren sanken hingegen um 8,0 Prozent. Gut die Hälfte der Exporterlöse und knapp drei Fünftel der Importerlöse wurden im Handel mit den EU-Ländern erzielt. Auf den Handel mit den Ländern der Euro-Zone entfiel jeweils mehr als ein Drittel des bayerischen Außenhandels (Ex- und Importe). Die wichtigsten Bestimmungsländer für bayerische Exporte waren die USA, China und Österreich, die bedeutendsten Ursprungsländer bayerischer Einfuhren waren Österreich, die Tschechische Republik und China. Von Januar bis November 2013 kletterten die bayerischen Ausfuhren gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 155,6 Milliarden Euro, die Einfuhren stagnierten hingegen bei 135,0 Milliarden Euro.

Bayerns Wirtschaft exportierte nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im November 2013 Waren im Wert von knapp 14,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Zunahme von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Gut 52 Prozent der Ausfuhren lieferte Bayern in die EU-Mitgliedsstaaten (+1,2 Prozent), darunter gingen über 34 Prozent aller Ausfuhren in die Euro-Länder (-2,8 Prozent). Deutlich unter dem Vorjahreswert lagen im November 2013 die Einfuhren Bayerns. Gut 12,2 Milliarden Euro entsprachen einem Minus von 8,0 Prozent. Über 59 Prozent der Einfuhren kamen aus den Ländern der Europäischen Union (-0,9 Prozent) und gut 36 Prozent aus den Ländern der
Euro-Zone (-7,5 Prozent).

Die wichtigsten Bestimmungsländer für bayerische Exporte waren im November 2013 die USA (1,8 Milliarden Euro; +4,3 Prozent), China (1,3 Milliarden Euro; +15,7 Prozent) und Österreich (1,2 Milliarden Euro; +6,4 Prozent). Bei den Einfuhrländern lagen die beiden Nachbarländer Österreich (1,3 Milliarden Euro; +6,4 Prozent) und die Tschechische Republik (0,9 Milliarden Euro; +9,4 Prozent) sowie China (0,9 Milliarden Euro; -26,1 Prozent) an der Spitze.

In den ersten elf Monaten 2013 exportierte die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von mehr als 155,6 Milliarden Euro, 1,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse ist zu erwarten, dass der bisherige Rekordwert der Exporte
(2012: 164,6 Milliarden Euro) im Jahr 2013 überboten werden wird. Der derzeitige Spitzenwert der Einfuhren Bayerns (147,6 Milliarden Euro) stammt ebenfalls aus 2012. Aufgrund der bisherigen Entwicklung von Januar bis November 2013 (135,0 Milliarden Euro; -0,1 Prozent) ist davon auszugehen, dass der Jahreswert 2013 sich in der gleichen Größenordnung bewegen wird.
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im November 2013“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden.



Der Außenhandel Bayerns im November und im Jahr 2013

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

November

Europa

8 968 928

0,3

8 587 068

-0,3

dar.

EU-Länder (EU 28)

7 627 385

1,2

7 266 422

-0,9

dar.

Euro-Länder

4 978 000

-2,8

4 460 113

-7,5

dar.

Frankreich

1 000 937

-0,5

 506 209

-2,7

Österreich

1 156 989

6,4

1 314 842

6,4

Vereinigtes Königreich

 937 777

11,7

 410 279

5,4

Tschechische Republik

 465 671

10,0

 934 707

9,4

Afrika

 227 184

-9,5

 405 309

-37,1

Amerika

2 366 440

4,0

 892 126

-23,9

dar.

USA

1 841 177

4,3

 746 561

-25,6

Asien

2 861 577

9,6

2 354 413

-18,2

dar.

Volksrepublik China

1 282 059

15,7

 916 085

-26,1

Australien-Ozeanien

 150 146

11,4

 10 817

18,0

Verschiedenes*)

  693

-61,3

-

x

 

Insgesamt

 

14 574 968

2,5

12 249 733

-8,0

Januar bis November

Europa

96 807 257

1,8

92 015 151

1,5

dar.

EU-Länder (EU 28)

82 448 441

2,3

77 955 774

2,7

dar.

Euro-Länder

54 187 852

0,3

49 672 135

-0,2

dar.

Frankreich

10 858 436

4,6

5 626 506

-3,9

Österreich

12 393 595

-1,4

13 781 526

2,7

Vereinigtes Königreich

10 202 750

10,9

4 768 348

17,0

Tschechische Republik

4 876 830

6,9

8 927 735

4,7

Afrika

2 825 189

-4,7

5 811 364

1,7

Amerika

23 714 999

4,6

10 430 240

-5,6

dar.

USA

17 611 648

3,3

8 667 252

-6,3

Asien

30 742 667

0,5

26 606 531

-3,5

dar.

Volksrepublik China

14 277 624

2,9

10 475 891

-14,1

Australien-Ozeanien

1 538 694

6,2

 132 686

-17,7

Verschiedenes*)

 12 515

-55,3

-

x

 

Insgesamt

 

155 641 319

1,9

134 995 972

-0,1

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.