Auf einen Blick


Pressemitteilung

244/2014/57/B
München, den 18. August 2014

BAföG-Ausgaben in Höhe von 434 Millionen Euro für Schüler und Studierende in Bayern

Durchschnittliche Förderung lag bei 436 Euro im Monat

 
Im Jahr 2013 bezogen in Bayern 127 271 Schüler und Studierende Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das waren nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung etwa 2,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor (130 254). Die Ausgaben dafür beliefen sich auf fast 433,9 Millionen Euro (2012: 434,7 Millionen), was in etwa dem Fördervolumen des Vorjahres entsprach
(-0,2 Prozent). Der durchschnittliche Förderbetrag je Monat lag bei 436 Euro (2012: 426 Euro).

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, bezogen 2013 in Bayern 127 271 junge Menschen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Das entspricht einem Rückgang von 2,3 Prozent oder 2 983 Geförderten im Vergleich zum Vorjahr. Die Ausgaben für diese Ausbildungsförderung sanken leicht von 434,7 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 433,9 Millionen Euro im Jahr 2013 und damit um 0,2 Prozent.

 
Wie in den Vorjahren waren auch 2013 etwa 70,0 Prozent der Geförderten Studierende an Hochschulen (89 004). Ihre Zahl ging gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Prozent zurück. Die Zahl der geförderten Schüler fiel um 5,1 Prozent auf 38 267 Personen.

 
Der durchschnittliche Förderbetrag je Fall und Monat fiel indes im Jahr 2013 mit 436 Euro erneut höher aus als im Vorjahr (426 Euro). Nicht in allen Fällen erstreckte sich die Förderung auf das ganze Jahr. 2013 wurden in Bayern im Durchschnitt monatlich 82 908 junge Menschen durch BAföG gefördert, darunter 60 391 Studierende. Bezogen auf die rund 311 566 Studierenden im Sommersemester 2013 entsprach das einem Anteil von 19,4 Prozent.

 
Insgesamt lebten 2013 in Bayern 31,1 Prozent der durch das BAföG Geförderten bei ihren Eltern. Studenten, die BAföG-Unterstützung erhielten, lebten mit 78,8 Prozent überwiegend außerhalb des Elternhauses. Im Fall der Schüler lebte dagegen mehr als die Hälfte (54,3 Prozent) noch bei den Eltern.

 
53 739 oder 42,2 Prozent der bayerischen BAföG-Empfänger erhielten 2013 eine Vollförderung. Der maximale Förderbetrag deckt den errechneten Gesamtbedarf in voller Höhe ab. Die Zahl der Teilgeförderten, bei denen Einkommen und/oder Vermögen auf ihren Bedarf angerechnet wurden, fiel gegenüber 2012 um 0,8 Prozent leicht ab, ebenso wie die Zahl der Vollgeförderten
(-4,3 Prozent).
 
 
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der demnächst erscheinende Statistische Bericht „Ausbildungsförderung nach dem BAföG und dem BayAföG in Bayern 2013“ (Bestell-Nr. K91003 201300). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.