Auf einen Blick

Pressemitteilung

248/2014/55/A
München, den 21. August 2014

Leichter Anstieg der Fallzahlen in bayerischen Krankenhäusern

Durchschnittliche Verweildauer unverändert

 
Im Jahr 2013 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 2,88 Millionen Patienten vollstationär behandelt, 27 220 oder nahezu 1,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, standen 75 675 Betten zur Verfügung. Die durchschnittlich in einem Krankenhaus verbrachte Zeit war mit 7,4 Tagen unverändert im Vergleich zu 2012.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, betrug die Zahl der vollstationär behandelten Patienten (Fallzahl) im Jahr 2013 rund 2,88 Millionen und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 27 220 (+1,0 Prozent). Parallel dazu nahm die Zahl der insgesamt angefallenen Behandlungstage um 3 704 auf 21,22 Millionen ab, was mit 0,02 Prozent Rückgang in etwa dem Stand der beiden letzten Jahre (2012 und 2011) entspricht. Der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt blieb mit 7,4 Tagen unverändert.

 
Im Jahr 2013 standen in den 366 bayerischen Krankenhäusern 75 675 Betten für die stationäre Versorgung zur Verfügung, das sind 269 weniger als im Vorjahr. Die Auslastung der aufgestellten Betten erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 76,4 auf 76,8 Prozent.

 
Seit 1991 stieg die Zahl der behandelten Patienten von fast 2,2 Millionen auf mehr als 2,8 Millionen, die Zahl der Belegungstage sank im gleichen Zeitraum jedoch um 21,9 Prozent von 27,2 Millionen auf 21,2 Millionen. Gleichzeitig verkürzte sich die durchschnittliche Verweildauer von 12,5 Tage auf 7,4 Tage.
 
 

Bettenzahl und Patientenbewegung in bayerischen Krankenhäusern von 1991 bis 2013

Jahr

Krankenhäuser
insgesamt

Aufgestellte Betten
insgesamt

Patientenbewegung 1)

Fallzahl

Berechnungs-/ Belegungstage

durchschnittl. Verweildauer

Nutzungsgrad der Betten

Anzahl

Tage

Prozent

 

1991

424

  87 914

2  177 094

27  150 044

12,5

84,6

1992

421

  87 318

2  243 193

27  042 539

12,1

84,6

1993

411

  87 032

2  284 551

26  750 703

11,7

86,5

1994

410

  87 021

2  342 743

26  495 982

11,3

83,4

1995

408

  86 407

2  421 130

26  379 433

10,9

83,6

1996

406

  85 609

2  459 269

25  724 153

10,5

82,1

1997

407

  84 686

2  512 598

25  646 527

10,2

83,0

1998

409

  84 230

2  586 709

25  790 075

10,0

83,9

1999

405

  83 718

2  629 233

25  743 557

9,8

84,2

2000

406

  83 484

2  661 234

25  531 675

9,6

83,6

2001

407

  83 138

2  678 249

25  024 518

9,3

82,5

2002

400

  82 540

2  668 938

24  400 575

9,1

81,0

2003

398

  82 078

2  658 771

23  226 323

8,7

77,5

2004

387

  79 674

2  550 443

21  597 421

8,5

74,1

2005 2)

385

  80 077

3)

2  522 724

4)

21  312 162

4)

8,4

4)

75,2

3)

2006

381

  76 182

2  529 978

21  052 305

8,3

75,7

2007

375

  75 883

2  601 174

21  267 035

8,2

76,8

2008

379

  75 499

2  674 573

21  311 376

8,0

77,1

2009

377

  75 897

2  736 316

21  328 694

7,8

77,0

2010

373

  75 789

2  762 631

21  284 761

7,7

76,9

2011

370

  75 827

2  811 503

21  215 787

7,5

76,7

2012

369

  75 944

2  856 218

21  222 170

7,4

76,4

2013

366

  75 675

2  883 438

21  218 466

7,4

76,8

1)

Einschließlich Stundenfälle.

2)

Einmalig wurden im Berichtsjahr 2005 die gesunden Neugeborenen in den Grunddaten erhoben. Da die Angaben für gesunde Neugeborene nicht separat ausgewiesen werden können, sind Vergleiche mit den Vorjahren bzw. mit den Folgejahren nur bedingt möglich.

3)

Die Zahl umfasst auch die Betten für Neugeborene.

4)

Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die gesunden Neugeborenen bei dieser Kennzahl herausgerechnet.

 
 
Weitere Ergebnisse enthält der voraussichtlich im Oktober erscheinende Statistische Bericht „Krankenhausstatistik–Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2013“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).
 
 

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.