Auf einen Blick

Pressemitteilung

255/2014/35/M
München, den 28. August 2014

Inflationsrate in Bayern im August bei 0,8 Prozent

Nahrungsmittel verteuern sich im Durchschnitt nur um 0,5 Prozent

 
Im Vergleich zum August des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,8 Prozent erhöht; im Juli hatte die Inflationsrate bei 0,7 Prozent gelegen. Weiterhin rückläufig sind die Preise für Heizöl (-4,2 Prozent) und Kraftstoffe
(-3,7 Prozent). Deutlich verteuert hingegen haben sich Molkereiprodukte wie frische Milch (+5,1 Prozent), Quark (+12,9 Prozent) und Schnittkäse (+14,7 Prozent). Gemüse
(-7,5 Prozent) indessen war spürbar günstiger als im Vorjahr. Im Durchschnitt haben sich die Preise für Nahrungsmittel binnen Jahresfrist um 0,5 Prozent erhöht. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen. Die Preise für Heizöl (+1,2 Prozent) haben sich im August leicht erhöht, während sich Kraftstoffe
(-1,8 Prozent) etwas verbilligt haben. Insbesondere aus saisonalen Gründen sind die Preise für Gemüse (-6,5 Prozent) binnen Monatsfrist spürbar zurückgegangen. Nach Auslaufen der Sommerschlussverkäufe haben sich im August Bekleidungsartikel (+4,9 Prozent) wieder deutlich verteuert.
 
 



 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im August 2014 bei +0,8 Prozent; im vorangegangenen Juli hatte sie bei +0,7 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem August des Vorjahres nur um 0,5 Prozent erhöht. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung dabei sehr unterschiedlich. Erheblich teurer als im Vorjahr waren insbesondere Molkereiprodukte.

 
So haben sich beispielsweise die Preise für frische Milch (+5,1 Prozent), Quark (+12,9 Prozent) und Schnittkäse (+14,7 Prozent) deutlich erhöht. Stark gestiegen sind auch die Preise für Bohnenkaffee (+8,3 Prozent). Preisrückgänge waren hingegen bei Gemüse (-7,5 Prozent) zu beobachten. Auch Eier (-11,7 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist spürbar verbilligt.

 
Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem August des Vorjahres um 4,2 Prozent gefallen. Bei Gas war ein geringfügiger Preisrückgang von 0,3 Prozent zu verzeichnen. Die Preise für Strom sind um 1,1 Prozent gestiegen. Kraftstoffe waren im August 2014 um 3,7 Prozent günstiger als im August des Vorjahres.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem August des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,5 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im August weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. tragbare Computer
(-9,8 Prozent), DVD-Recorder (-9,1 Prozent) und Fernsehgeräte (-6,7 Prozent) spürbar günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,1 Prozent gestiegen. Kraftstoffe (-1,8 Prozent) haben sich etwas verbilligt, während sich die Preise für Heizöl (+1,2 Prozent) leicht erhöht haben. Wohl hauptsächlich aus saisonalen Gründen sind die Preise für Gemüse (-6,5 Prozent) binnen Monatsfrist deutlich zurückgegangen. Nach Auslaufen der Sommerschlussverkäufe und der beginnenden Umstellung auf die Herbst- und Winterkollektion haben sich Bekleidungsartikel (+4,9 Prozent) hingegen wieder verteuert.
 
 
Hinweis

Die Presseinformation zum Berichtsmonat August 2014 enthält vorläufige Ergebnisse.
 
 
 
Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, August 2014 mit Jahreswerten von 2011 bis 2013 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis August 2014 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,10 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.
 
 

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.