Auf einen Blick

Pressemitteilung

260/2014/53/G
München, den 02. September 2014

Bayerns Außenhandel mit positiver Halbjahresbilanz

Exporte um 1,2 Prozent und Importe um 2,7 Prozent gestiegen

 
Nach einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung exportierte die bayerische Wirtschaft im ersten Halbjahr 2014 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 83,8 Milliarden Euro, 1,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 74,4 Milliarden Euro (+2,7 Prozent). 53,7 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 60,1 Prozent), davon gingen wiederum 34,2 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 36,7 Prozent). – Im Juni 2014 exportierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von 14,1 Milliarden Euro (+0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und importierte Waren im Wert von 12,3 Milliarden Euro (-2,0 Prozent).

 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung exportierte die bayerische Wirtschaft im ersten Halbjahr 2014 Waren im Wert von fast 83,8 Milliarden Euro, dies sind 1,2 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2013. In die
EU-Mitgliedsstaaten wurden Waren im Wert von gut 45,0 Milliarden Euro ausgeführt (+1,2 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von knapp 28,7 Milliarden Euro in die Euro-Länder geliefert (-3,6 Prozent). Im Berichtszeitraum importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von über 74,4 Milliarden Euro (+2,7 Prozent). Dabei bezog sie Waren im Wert von rund 44,7 Milliarden Euro aus den Ländern der Europäischen Union (+6,4 Prozent), aus den Ländern der Euro-Zone wurden Waren im Wert von knapp 27,3 Milliarden Euro nach Bayern eingeführt (+0,6 Prozent).

 
Die höchsten Exportwerte erzielte Bayerns Wirtschaft im Handel mit den USA
(9,2 Milliarden Euro; +4,5 Prozent), China (8,3 Milliarden Euro; +10,8 Prozent), Österreich (6,5 Milliarden Euro; -0,6 Prozent), dem Vereinigten Königreich (6,1 Milliarden Euro; +14,1 Prozent), Frankreich (5,7 Milliarden Euro; -2,9 Prozent) und Italien (5,3 Milliarden Euro; +2,1 Prozent). Die Handelspartner Österreich (7,6 Milliarden Euro; +3,5 Prozent), China (5,6 Milliarden Euro; +2,8 Prozent), Italien (5,3 Milliarden Euro; +3,0 Prozent) und die Tschechische Republik (5,2 Milliarden Euro; +12,7 Prozent) waren die wichtigsten Importländer Bayerns.

 
Mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ (17,9 Milliarden Euro; +10,1 Prozent), „Maschinen“ (13,2 Milliarden Euro; -2,6 Prozent) und „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (6,8 Milliarden Euro; +2,2 Prozent) erzielte Bayern die höchsten Exportwerte. Die Warengruppen „Maschinen“ (8,0 Milliarden Euro; +7,7 Prozent), „Erdöl und Erdgas“ (7,6 Milliarden Euro; -11,2 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (6,2 Milliarden Euro; +9,5 Prozent) führten die Reihe der Importgüter an.

 
Im Juni 2014 erzielte Bayerns Wirtschaft Exportwerte von über 14,1 Milliarden Euro
(+0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Die Importwerte lagen bei fast 12,3 Milliarden Euro (-2,0 Prozent).
 
 

Der Außenhandel Bayerns im ersten Halbjahr 2014

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Januar bis Juni

Europa

52 351 031

0,5

52 442 476

6,1

dar.

EU-Länder (EU 28)

45 010 331

1,2

44 705 704

6,4

dar.

Euro-Länder

28 662 019

-3,6

27 294 562

0,6

dar.

Frankreich

5 749 164

-2,9

3 147 548

2,0

Niederlande

2 867 460

2,4

3 881 655

7,4

Italien

5 319 245

2,1

5 334 946

3,0

Spanien

2 260 470

5,0

1 936 870

0,9

Österreich

6 462 130

-0,6

7 602 794

3,5

Belgien

2 528 106

-32,3

1 843 614

-8,8

Slowakei

 962 263

6,0

1 480 209

6,7

Vereinigtes Königreich

6 087 353

14,1

2 965 048

11,3

Schweden

1 665 627

8,8

 717 282

-14,4

Polen

2 342 812

5,3

2 548 562

11,0

Tschechische Republik

2 793 173

11,8

5 215 319

12,7

Ungarn

1 395 399

9,3

3 846 013

39,7

Rumänien

 853 663

13,2

1 291 268

31,8

Schweiz

2 718 934

4,6

1 766 731

-1,5

Türkei

1 352 824

-6,1

1 314 198

8,0

Russische Föderation

1 971 897

-6,4

3 431 876

0,5

Afrika

1 427 432

-12,8

2 007 477

-41,0

Amerika

12 020 734

-0,3

5 663 904

-3,3

dar.

USA

9 178 969

4,5

4 828 136

-0,3

Asien

17 179 816

6,4

14 250 726

3,9

dar.

Volksrepublik China

8 302 881

10,8

5 622 420

2,8

Republik Korea

1 524 371

12,1

 529 169

33,9

Japan

1 693 799

0,5

1 373 978

-2,0

Kasachstan

 68 891

-35,3

1 680 945

33,1

Australien-Ozeanien

 770 005

-5,6

 59 142

-21,4

Verschiedenes*)

 6 004

-23,8

-

x

 

Insgesamt

 

83 755 022

1,2

74 423 724

2,7

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.

 
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Juni 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).
 
 

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.