Auf einen Blick

Pressemitteilung

271/2014/56/E
München, den 15. September 2014

Bauhauptgewerblicher Umsatz in Bayern im Juli 2014 um 3,8 Prozent gestiegen

Deutliches Plus beim Personalstand

 
Im Juli 2014 erzielten die in Bayern ansässigen bauhauptgewerblichen Betriebe einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,36 Milliarden Euro. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung bedeutet dies einen Umsatzanstieg von 49,5 Millionen Euro bzw. 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis. Zu diesem Umsatzplus haben bis auf den öffentlichen Hochbau und den gewerblichen und industriellen Tiefbau (-0,2 Prozent bzw. -0,6 Prozent) alle Bausparten beigetragen. In den bayerischen bauhauptgewerblichen Betrieben waren insgesamt 81 878 Personen tätig (+6,0 Prozent gegenüber Juli 2013), die zusammen 10,0 Millionen Arbeitsstunden (+4,4 Prozent) erbrachten und dafür eine Entgeltsumme von 258,5 Millionen Euro (+7,6 Prozent) bezogen. Die Auftragseingänge hatten einen Wert in Höhe von 1,08 Milliarden Euro (+2,8 Prozent).

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, erwirtschafteten die in Bayern ansässigen Betriebe des Bauhauptgewerbes im Juli 2014 einen baugewerblichen Umsatz von 1,36 Milliarden Euro. Im Vergleich mit dem Vorjahresergebnis entspricht dies einem Umsatzzuwachs von 49,5 Millionen Euro bzw. 3,8 Prozent, wozu mit Ausnahme von Mittel- und Unterfranken (3,3 Prozent bzw. 7,9 Prozent) alle Regierungsbezirke Bayerns beigetragen haben und zwar mit Umsatzzunahmen zwischen +0,5 Prozent (Oberfranken) und +13,1 Prozent (Niederbayern).

 
Betrachtet man den erwirtschafteten baugewerblichen Umsatz nach Bausparten, ist ein unterschiedlich stark ausgeprägter Wertanstieg festzustellen. Den stärksten Zuwachs erfuhr der gewerbliche und industrielle Hochbau (+9,8 Prozent). Ebenso ein Umsatzplus erzielte der Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (+2,8 Prozent), der Straßenbau (+2,1 Prozent) und der Wohnungsbau (+1,9 Prozent). Niedrigere Umsatzwerte verzeichneten hingegen der öffentliche Hochbau (-0,2 Prozent) und der gewerbliche und industrielle
Tiefbau (-0,6 Prozent). Anteilmäßig am baugewerblichen Umsatz waren der gewerbliche und industrielle Hochbau mit 397,4 Millionen (29,3 Prozent) und der Wohnungsbau mit 347,3 Millionen Euro (25,6 Prozent) am stärksten beteiligt.

 
Die Auftragseingänge der in Bayern ansässigen Betriebe des Bauhauptgewerbes beliefen sich im Juli 2014 auf einen Gesamtwert in Höhe von 1,08 Milliarden Euro und lagen damit um 2,8 Prozent höher als im Juli des Vorjahres. Dieses Plus wurde überdurchschnittlich von der Bausparte öffentlicher Hochbau (+ 52,9 Prozent) und vom gewerblichen und industriellen Tief- sowie Hochbau (+17,2 Prozent bzw. +17,0 Prozent) getragen. Rückläufig erwiesen sich die Auftragseingänge in den Bereichen Straßenbau (-11,9 Prozent) und
Wohnungsbau (-17,8 Prozent). Bei regionaler Betrachtung auf Ebene der Regierungsbezirke zeigte sich, dass die größten Anteile der Auftragseingänge den bauhauptgewerblichen Betrieben in Oberbayern (26,2 Prozent), Schwaben (18,8 Prozent), Niederbayern (17,2 Prozent) und der Oberpfalz (15,8 Prozent) zuzurechnen sind.

 
Der Personalstand in den bauhauptgewerblichen Betrieben in Bayern war im Juli 2014 ebenfalls höher als im Juli 2013. Das von diesen 81 878 tätigen Personen (+6,0 Prozent) geleistete Arbeitspensum lag bei 10,0 Millionen Arbeitsstunden (+4,4 Prozent), die gezahlte Bruttoentgeltsumme betrug 258,5 Millionen Euro (+7,6 Prozent).
 
 
Hinweis:

Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen des Monatsberichts im Bauhauptgewerbe. Im Rahmen dieser Erhebung werden die bauhauptgewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt.
 
 

Baugewerblicher Umsatz von Betrieben im Bauhauptgewerbe in Bayern

(Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen)

Gebiet

Bau-
gewerblicher Umsatz
 insgesamt1)

davon

Woh-
nungs-
bau

Gewerbl.
u. industr.
Hoch-
bau2)

Gewerbl.
u. industr.
Tief-
bau

Öffent-
licher
Hoch-
bau

Straßen-
bau

Tiefbau f. Gebiets-körper-schaften u. Sozialvers.

1 000 Euro 

Juli 2014

Oberbayern

 322 602

 103 520

 69 080

 40 380

 17 504

 57 121

 34 998

Niederbayern

 222 080

 53 780

 65 172

 16 773

 13 872

 38 475

 34 008

Oberpfalz

 229 564

 41 978

 94 779

 17 372

 18 206

 35 323

 21 905

Oberfranken

 110 721

 23 108

 41 884

 8 583

 6 722

 14 341

 16 082

Mittelfranken

 99 666

 24 984

 25 349

 17 627

 9 025

 13 255

 9 427

Unterfranken

 122 863

 23 418

 36 702

 13 737

 17 592

 16 037

 15 377

Schwaben

 247 917

 76 539

 64 413

 25 533

 19 155

 35 594

 26 683

Bayern

1 355 414

 347 327

 397 379

 140 005

 102 076

 210 147

 158 481

Veränderungen in % gegenüber Juli 2013

Oberbayern

1,7

6,1

-0,8

2,0

13,3

-2,0

-4,7

Niederbayern

13,1

1,5

10,9

-18,1

-3,0

33,8

61,6

Oberpfalz

4,0

20,7

20,5

-28,6

-4,4

-10,9

-9,5

Oberfranken

0,5

-11,0

14,2

24,2

-19,1

-5,5

-6,5

Mittelfranken

-3,3

-24,0

4,8

33,5

14,9

13,2

-28,9

Unterfranken

-7,9

-20,1

-0,8

34,5

-18,8

-17,0

-3,4

Schwaben

10,2

13,5

12,8

-2,4

22,2

8,4

3,8

 

 

 

 

 

 

 

Bayern

3,8

1,9

9,8

-0,6

-0,2

2,1

2,8

_________

1) Ohne Umsatzsteuer.

2) Einschl. landwirtschaftlicher Bau.

 
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Baugewerbe in Bayern im Juli 2014“ (Berichtsnummer: E21003 201407). Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.