Auf einen Blick

Pressemitteilung

283/2014/53/G
München, den 29. September 2014

Bayerns Exporte im Juli um gut drei Prozent gestiegen

Importe leicht gesunken

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im Juli 2014 Waren im Wert von 15,7 Milliarden Euro, 3,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 13,4 Milliarden Euro (-0,8 Prozent). 52,4 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 59,2 Prozent), davon gingen wiede-rum 32,4 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 36,2 Prozent). – In den ersten sieben Monaten 2014 exportierte Bayern Waren im Wert von 99,5 Milliarden Euro (+1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und importierte Waren im Wert von 87,9 Milliarden Euro (+2,3 Prozent).

 
Die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft stiegen im Juli 2014 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozent auf über 15,7 Milliarden Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen weiter berichtet, gingen Waren im Wert von über 8,2 Milliarden Euro in die EU-Mitgliedsstaaten (+6,2 Prozent).

 
In die Euro-Länder wurden Waren im Wert von fast 5,1 Milliarden Euro geliefert (+0,8 Prozent). Im Juli importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von knapp 13,4 Milliarden Euro
(-0,8 Prozent). Waren im Wert von gut 7,9 Milliarden Euro (+4,5 Prozent) bezog sie dabei aus den Ländern der Europäischen Union. Aus den Ländern der Euro-Zone kamen Waren im Wert von über 4,8 Milliarden Euro nach Bayern (-3,0 Prozent).

 
Die höchsten Exportergebnisse erzielte Bayerns Wirtschaft in den USA (1,9 Milliarden Euro; +6,3 Prozent), in China (1,5 Milliarden Euro; +7,7 Prozent) und im Vereinigten Königreich
(1,2 Milliarden Euro; +12,0 Prozent). Österreich (1,4 Milliarden Euro; +3,2 Prozent),
China (1,1 Milliarden Euro; +7,0 Prozent) und Italien (0,9 Milliarden Euro; -5,5 Prozent) waren die wichtigsten Importländer.

 
Drei Warenuntergruppen, „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (22,3 Prozent), „Maschinen“ (16,1 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (7,7 Prozent), machten zusammen knapp die Hälfte der Exporte (46,1 Prozent) aus.

 
Auf der Importseite war die Verteilung der wichtigsten Warenuntergruppen gleichmäßiger: „Maschinen“ (10,4 Prozent), „Erdöl und Erdgas“ (9,8 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (8,6 Prozent) hatten zusammen „nur“ einen Anteil von 28,8 Prozent.

 
In den ersten sieben Monaten 2014 exportierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von knapp 99,5 Milliarden Euro (+1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Sie importierte Waren im Wert von über 87,9 Milliarden Euro (+2,3 Prozent).



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Juli 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).



Der Außenhandel Bayerns im Juli und im Jahr 2014

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Juli

Europa

9 602 344

3,8

9 141 673

1,2

dar.

EU-Länder (EU 28)

8 235 202

6,2

7 916 728

4,5

dar.

Euro-Länder

5 083 673

0,8

4 835 959

-3,0

dar.

Frankreich

1 055 483

-3,7

 557 888

4,4

Italien

 946 160

1,7

 920 174

-5,5

Österreich

1 165 245

0,7

1 384 324

3,2

Vereinigtes Königreich

1 231 768

12,0

 544 393

27,4

Tschechische Republik

 495 984

8,5

 909 511

9,6

Afrika

 246 024

-16,2

 473 754

-14,6

Amerika

2 445 327

1,8

 966 766

-8,7

dar.

USA

1 885 003

6,3

 822 595

-8,4

Asien

3 267 397

5,0

2 781 341

-1,9

dar.

Volksrepublik China

1 527 458

7,7

1 123 990

7,0

Australien-Ozeanien

 152 106

0,5

 13 748

20,3

Verschiedenes*)

 1 343

6,1

-

x

 

Insgesamt

 

15 714 541

3,3

13 377 282

-0,8

Januar bis Juli

Europa

61 953 498

1,0

61 627 255

5,4

dar.

EU-Länder (EU 28)

53 245 655

1,9

52 660 878

6,2

dar.

Euro-Länder

33 732 786

-3,0

32 113 843

0,0

dar.

Frankreich

6 808 658

-3,0

3 717 512

2,7

Italien

6 258 240

1,9

6 245 482

1,5

Österreich

7 611 158

-0,6

8 981 729

3,4

Vereinigtes Königreich

7 324 864

13,8

3 558 771

15,1

Tschechische Republik

3 304 970

11,8

6 130 222

12,3

Afrika

1 673 456

-13,4

2 484 462

-37,2

Amerika

14 466 061

0,0

6 633 738

-4,1

dar.

USA

11 063 972

4,8

5 651 309

-1,6

Asien

20 447 213

6,1

17 100 146

3,3

dar.

Volksrepublik China

9 830 339

10,3

6 813 866

4,5

Australien-Ozeanien

 922 111

-4,7

 73 217

-15,5

Verschiedenes*)

 7 347

-19,7

-

x

 

Insgesamt

 

99 469 685

1,5

87 918 817

2,3

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.