Auf einen Blick


Pressemitteilung

290/2014/34/C
München, den 02. Oktober 2014

Zum Erntedankfest

2014 ein gutes Erntejahr

 
Die schon sehr alte Tradition des Erntedankfestes erinnert jedes Jahr wieder an die große Bedeutung der Landwirtschaft für eine ausreichende Nahrungsversorgung der Bevölkerung. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung hat es in Bayern aufgrund günstiger Witterungsbedingungen eine sehr hohe Getreideernte (ohne Körnermais) von 7,8 Millionen Tonnen gegeben. Auf das Brotgetreide (Weizen und Roggen) entfallen hierbei knapp 4,7 Millionen Tonnen. Bei Kartoffeln wird mit einer durchschnittlichen Ernte von 1,8 Millionen Tonnen gerechnet. Auch ein vielfältiges Gemüseangebot steht wieder zur Verfügung. So brachte die Spargelsaison nach vorläufigen Berechnungen eine Spitzenernte von gut 15 000 Tonnen. Neben Spargel werden in Bayern in größerem Umfang auch Speisezwiebeln, Einlegegurken und diverse Salate angebaut. Im Obstanbau wird eine gute Apfelernte von etwa 37 000 Tonnen veranschlagt.

 
Nach dem derzeit noch vorläufigen Ergebnis hat es dieses Jahr in Bayern aufgrund der überwiegend günstigen Vegetationsbedingungen eine sehr gute Getreideernte (ohne Körnermais) von 7,8 Millionen Tonnen gegeben. Dies ist die bisher zweithöchste Erntemenge nach dem Rekordjahr 2004.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, entfallen hiervon knapp 4,7 Millionen Tonnen auf Brotgetreide, das sind Weizen und Roggen. Mit einem Anteil von fast 95 Prozent der Brotgetreideernte ist der Weizen eindeutig dominierend.

 
Während beim Weizen mit 4,4 Millionen Tonnen eine Rekordernte eingefahren wurde, die den mehrjährigen Durchschnitt der Jahre 2008 bis 2013 um fast 20 Prozent übertrifft, wurde beim Roggen (einschließlich Wintermenggetreide) aufgrund einer reduzierten Anbaufläche nur eine leicht überdurchschnittliche Ernte von rund 239 000 Tonnen erzielt. Pro Kopf der in Bayern lebenden Bevölkerung wurden rund 373 kg Brotgetreide eingebracht.

 
Beim Kartoffelanbau ist Bayern nach Niedersachsen das zweitwichtigste Anbauland in Deutschland. 2014 haben Bayerns Landwirte ersten Schätzungen zu Folge 1,8 Millionen Tonnen Kartoffeln gerodet. Jeder Einwohner des Freistaats kann folglich mit 144 kg heimischen Kartoffeln versorgt werden, im Vorjahr waren es aufgrund der witterungsbedingten äußerst schlechten Ernte nur 113 kg.

 
Im Freistaat wird auch eine Vielfalt an Gemüse angebaut. Die von der Anbaufläche bedeutendsten Gemüsearten sind Spargel, Speisezwiebeln, Einlegegurken, Karotten, diverse Salate sowie Weißkraut. Für 2014 liegt derzeit nur ein vorläufiges Ergebnis für Spargel vor. Hiernach wurde in der diesjährigen Spargelsaison eine Spitzenernte von gut 15 000 Tonnen „gestochen“.

 
Zur gesunden Ernährung gehört auch der Verzehr von Obst. Hier überwiegt in Bayern der Apfelanbau. Die diesjährige Apfelernte wird sich voraussichtlich auf rund 37 000 Tonnen belaufen. Bei Birnen wird eine Ernte von etwa 6 000 Tonnen erwartet. In beiden Fällen wird die Ernte über dem langjährigen Durchschnitt liegen. Pro Kopf der Bevölkerung Bayerns stünden somit aus heimischem Anbau 3 kg Äpfel und etwa 480 g Birnen zur Verfügung.



Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.