Auf einen Blick

Pressemitteilung

344/2014/53/G
München, den 25. November 2014

Bayerns Exporte bei 126 Milliarden Euro, Importe bei 112 Milliarden Euro

Bayerns Außenhandel in den ersten neun Monaten 2014 auf Wachstumskurs

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft in den ersten neun Monaten 2014 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 126,4 Milliarden Euro, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 112,2 Milliarden Euro (+1,9 Prozent). 53,3 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 59,5 Prozent), davon gingen wiederum 33,6 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 36,2 Prozent). – Im September 2014 exportierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von 15,6 Milliarden Euro (+6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und importierte Waren im Wert von 13,4 Milliarden Euro (+11,8 Prozent).

 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung exportierte die bayerische Wirtschaft im ersten Dreivierteljahr 2014 Waren im Wert von mehr als 126,4 Milliarden Euro, dies sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In die EU-Mitgliedsstaaten wurden Waren im Wert von knapp 67,4 Milliarden Euro geliefert (+2,6 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von rund 42,5 Milliarden Euro in die Euro-Länder ausgeführt
(-1,9 Prozent). In den ersten neun Monaten 2014 importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von rund 112,2 Milliarden Euro (+1,9 Prozent). Waren im Wert von über 66,7 Milliarden Euro bezog sie aus den Ländern der Europäischen Union (+6,8 Prozent), Waren im Wert von fast 40,7 Milliarden Euro führte sie aus den Ländern der Euro-Zone ein (+1,3 Prozent).

 
Die höchsten Exportergebnisse erzielte Bayerns Wirtschaft im Handel mit den USA (14,4 Milliarden Euro; +4,2 Prozent), China (12,5 Milliarden Euro; +8,1 Prozent), Österreich (9,8 Milliarden Euro; -1,6 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (9,4 Milliarden Euro; +15,9 Prozent). Auf der Importseite waren Österreich (11,3 Milliarden Euro; +3,3 Prozent), China (9,0 Milliarden Euro; +2,5 Prozent), Italien (7,9 Milliarden Euro; +1,9 Prozent) und die Tschechische Republik (7,8 Milliarden Euro; +12,2 Prozent) die wichtigsten Handelspartner Bayerns.

 
Knapp 45 Prozent der Exportergebnisse wurden mit „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (26,1 Milliarden Euro; +2,4 Prozent), „Maschinen“ (20,2 Milliarden Euro; -1,3 Prozent) und „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und derglei-chen“ (10,3 Milliarden Euro; +2,3 Prozent) zusammen erwirtschaftet. Die bedeutendsten Importgüter waren „Maschinen“ (11,9 Milliarden Euro; +7,0 Prozent), „Erdöl und Erdgas“ (11,4 Milliarden Euro; -20,2 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (9,2 Milliarden Euro; +7,4 Prozent).

 
Im September 2014 erzielte Bayerns Wirtschaft ein Exportvolumen von gut 15,6 Milliarden Euro (+6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Das Importvolumen lag bei über 13,4 Milliarden Euro (+11,8 Prozent).



Der Außenhandel Bayerns im ersten Dreivierteljahr 2014

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Januar bis September

Europa

78 437 213

1,6

77 993 456

5,3

dar.

EU-Länder (EU 28)

67 394 261

2,6

66 741 687

6,8

dar.

Euro-Länder

42 495 465

-1,9

40 672 506

1,3

dar.

Frankreich

8 538 314

-2,3

4 730 725

4,3

Niederlande

4 326 570

4,2

5 784 288

5,6

Italien

7 789 579

1,3

7 857 444

1,9

Spanien

3 254 431

5,1

2 825 100

5,3

Österreich

9 760 948

-1,6

11 343 124

3,3

Belgien

3 643 504

-22,2

2 770 782

-4,9

Slowakei

1 424 458

4,2

2 236 220

7,2

Vereinigtes Königreich

9 418 934

15,9

4 457 435

14,7

Dänemark

1 052 000

4,2

 557 036

7,3

Schweden

2 430 864

7,1

1 043 186

-11,5

Polen

3 626 619

8,1

3 852 937

10,6

Tschechische Republik

4 222 900

10,1

7 832 373

12,2

Ungarn

2 068 090

8,2

5 682 741

36,4

Rumänien

1 291 072

13,1

1 969 581

31,4

Schweiz

4 064 912

4,0

2 622 252

-2,8

Türkei

2 095 584

-4,0

1 951 847

4,9

Russische Föderation

2 948 155

-10,5

4 838 603

-11,6

Afrika

2 138 156

-8,7

3 482 379

-31,7

Amerika

18 763 129

-0,4

8 541 880

-0,6

dar.

USA

14 449 484

4,2

7 256 757

1,2

Kanada

1 226 492

-7,9

 275 904

5,4

Brasilien

1 137 145

-14,9

 323 922

-0,7

Asien

25 896 501

3,8

22 086 875

-0,6

dar.

Malaysia

 850 299

0,8

1 017 511

7,0

Volksrepublik China

12 536 169

8,1

8 954 844

2,5

Republik Korea

2 279 933

9,3

 807 204

29,8

Japan

2 523 363

-3,3

2 089 199

-2,3

Taiwan

 849 949

-4,3

1 165 054

26,4

Kasachstan

 123 718

-26,8

2 606 126

0,2

Australien-Ozeanien

1 175 240

-5,2

 103 553

-8,2

dar.

Australien

1 019 040

-4,8

 58 501

-17,6

Verschiedenes*)

 9 752

-26,9

-

x

 

Insgesamt

 

126 419 990

1,5

112 208 145

1,9

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.

 
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im September 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).





Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.