Auf einen Blick

Pressemitteilung

349/2014/35/M
München, den 27. November 2014

Inflationsrate in Bayern im November bei 0,8 Prozent

Deutliche Preisrückgänge im November bei Milch

 
Im Vergleich zum November des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,8 Prozent erhöht; im Oktober hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 0,8 Prozent gelegen. Weiterhin rückläufig sind die Preise für Heizöl (-8,8 Prozent) und Kraftstoffe (-4,2 Prozent). Das Preisniveau für Nahrungsmittel (+0,1 Prozent) blieb im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung allerdings teilweise sehr unterschiedlich. So sind beispielsweise die Preise für Butter (-20,4 Prozent) und Eier (-8,5 Prozent) deutlich gefallen, während Bohnenkaffee (+13,0 Prozent) binnen Jahresfrist spürbar teurer wurde. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtniveau gegenüber dem Vormonat nicht verändert. Weitere Preisrückgänge waren im November allerdings bei Heizöl (-1,3 Prozent) und Kraftstoffen
(-3,0 Prozent) zu beobachten. Auch Molkereiprodukte wie H-Milch (-8,5 Prozent), frische Milch (-7,9 Prozent) und Joghurt (-6,4 Prozent) haben sich im November spürbar verbilligt. Gemüse (+2,0 Prozent) hingegen ist binnen Monatsfrist etwas teurer geworden.
 
 



Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im November 2014 bei +0,8 Prozent; im vorangegangenen Oktober hatte sie ebenfalls bei +0,8 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem November des Vorjahres nur um 0,1 Prozent erhöht. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung dabei teilweise sehr unterschiedlich. Deutlich billiger als im Vorjahr waren insbesondere Butter (-20,4 Prozent), Eier (-8,5 Prozent) und frische Milch (-6,2 Prozent); auch Zucker (-14,1 Prozent) war erheblich günstiger als im Vorjahr. Stark gestiegen sind hingegen die Preise für Frischkäse (+5,4 Prozent) und Bohnenkaffee (+13,0 Prozent).

 
Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem November des Vorjahres um 8,8 Prozent gefallen. Bei Gas war ein geringfügiger Preisrückgang von 0,1 Prozent zu verzeichnen. Die Preise für Strom sind um 1,1 Prozent gestiegen. Kraftstoffe waren im November 2014 um 4,2 Prozent günstiger als im November des Vorjahres.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem November des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,8 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im November weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. DVD-Recorder (-9,4 Prozent), tragbare Computer (-9,5 Prozent) und Fernsehgeräte (-10,5 Prozent) spürbar günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtniveau nicht verändert. Weitere Preisrückgänge waren jedoch bei Kraftstoffen (-3,0 Prozent) und Heizöl
(-1,3 Prozent) zu beobachten. Auch Molkereiprodukte sind spürbar billiger geworden; insbesondere H-Milch (-8,5 Prozent), frische Milch (-7,9 Prozent) und Joghurt (-6,4 Prozent) waren im November deutlich günstiger als im Vormonat. Stärkere Preisrückgänge waren auch bei Butter (-7,4 Prozent) und Zucker (-4,6 Prozent) zu beobachten. Gemüse (+2,0 Prozent) hat sich binnen Monatsfrist hingegen verteuert. Im Gesamtdurchschnitt ist das Preisniveau für Nahrungsmittel (-0,4 Prozent) im November leicht zurückgegangen.

 
 
Hinweis
Die Presseinformation zum Berichtsmonat November 2014 enthält vorläufige Ergebnisse.
 
 

Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, November 2014 mit Jahreswerten von 2011 bis 2013 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis November 2014 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,10 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).
 
 

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.