Auf einen Blick

Pressemitteilung

351/2014/56/E
München, den 28. November 2014

Das bayerische Ausbaugewerbe im dritten Quartal 2014

Umsatz, Personalstand und geleistete Arbeitsstunden niedriger als im Vorjahresquartal

 
Das Ausbaugewerbe in Bayern erwirtschaftete im dritten Quartal 2014 einen ausbaugewerblichen Umsatz von 1,91 Milliarden Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, bedeutet dies einen Umsatzrückgang von 3,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresergebnis. Der ausbaugewerbliche Umsatz je Betrieb hat damit im Durchschnitt um 46 000 Euro auf 1,4 Millionen Euro im aktuellen Berichtsquartal abgenommen. Nach der regionalen Ansiedlung der Betriebe unterschieden, entfiel der größte Anteil vom ausbaugewerblichen Umsatz auf Oberbayern (667,7 Millionen Euro bzw. 34,9 Prozent; -1,0 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2013), nach dem Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit der Betriebe betrachtet auf den Wirtschaftszweig „Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation“ (774,1 Millionen Euro bzw. 40,5 Prozent; -7,2 Prozent). Am Ende des aktuellen Berichtsquartals waren im Ausbaugewerbe insgesamt 59 581 Personen tätig
(-1,6 Prozent), die für die im Verlauf des Berichtsquartals zusammen 18,4 Millionen geleisteten Arbeitsstunden (-3,6 Prozent) eine Entgeltsumme von 456,3 Millionen Euro bezogen (+1,4 Prozent).

 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erzielten die Betriebe im Ausbaugewerbe in Bayern im dritten Vierteljahr 2014 einen ausbaugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,91 Milliarden Euro, was einem nominalen Umsatzrückgang von 3,0 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert entspricht. Dementsprechend hat der ausbaugewerbliche Umsatz je Betrieb durchschnittlich um 46 000 Euro auf aktuell knapp 1,4 Millionen Euro abgenommen.

 
Den im Ausbaugewerbe in Bayern im dritten Quartal 2014 erwirtschafteten ausbaugewerblichen Umsatz regional auf Ebene der Regierungsbezirke betrachtet, ist festzustellen, dass die in Oberbayern ansässigen Betriebe mit gut 667,7 Millionen Euro (34,9 Prozent) den größten Anteil dazu beisteuerten, in großem Abstand gefolgt von den Betrieben mit Sitz in Niederbayern (14,4 Prozent), Schwaben (12,0 Prozent) oder Mittelfranken (11,6 Prozent). Zum bayernweiten Umsatzrückgang trugen die Betriebe in Ober- und Unterfranken weit überdurchschnittlich
bei (-11,6 Prozent bzw. -26,5 Prozent). Während außerdem auch die Betriebe in Ober- und Niederbayern geringere Umsätze verbuchten (-1,0 Prozent bzw. -2,6 Prozent), konnten die Betriebe in den anderen drei bayerischen Regierungsbezirken durchschnittliche Umsatzsteigerungen zwischen 5,2 Prozent (Mittelfranken) und 14,3 Prozent (Oberpfalz) verzeichnen.

 
Im bayerischen Ausbaugewerbe waren am Ende des dritten Vierteljahrs 2014 insgesamt 59 581 Personen tätig (-1,6 Prozent im Vergleich zum dritten Vierteljahr 2013), die im Zeitraum von Juli bis September zusammen 18,4 Millionen Stunden arbeiteten (-3,6 Prozent) und dafür Entgelte in Höhe von insgesamt 456,3 Millionen Euro bezogen (+1,4 Prozent). Auch von den geleisteten Arbeitsstunden und von der gezahlten Entgeltsumme waren die jeweils größten Anteile den Wirtschaftszweigen „Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation“ (34,6 Prozent bzw. 38,0 Prozent) sowie „Elektroinstallation“ (32,7 Prozent bzw. 29,7 Prozent) zuzurechnen.
 
 
Hinweis:

Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen der vierteljährlichen Erhebung im Ausbaugewerbe und bei Bauträgern. Im Rahmen dieser Quartalserhebung werden die ausbaugewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt.
 
 

Das Ausbaugewerbe in Bayern

(Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen)

Gebiet

Ausbaugewerbe in Bayern

Betriebe1)

Tätige

Personen1)

Geleistete
Arbeits-
stunden

Entgelte

Ausbau-     gewerblicher
Umsatz2)

Gesamt-
umsatz2)

Anzahl

1 000

1 000 €

Drittes Quartal 2014

Oberbayern

  403 

 18 552 

 5 708 

 152 130 

 667 746 

 678 315 

Niederbayern

  163 

 8 271 

 2 620 

 61 283 

 274 713 

 281 559 

Oberpfalz

  136 

 5 905 

 1 865 

 43 265 

 164 732 

 173 442 

Oberfranken

  119 

 5 608 

 1 713 

 41 536 

 157 536 

 160 004 

Mittelfranken

  187 

 7 415 

 2 254 

 55 938 

 221 508 

 223 775 

Unterfranken

  173 

 6 527 

 2 067 

 47 993 

 195 547 

 200 719 

Schwaben

  189 

 7 303 

 2 200 

 54 133 

 230 128 

 236 635 

 

 

 

 

 

 

Bayern

 1 370 

 59 581 

 18 426 

 456 279 

1 911 908 

1 954 448 

Veränderungen in % gegenüber dem dritten Quartal 2013

Oberbayern

2,3

-4,1

-5,4

0,5

-1,0

-1,0

Niederbayern

-5,2

-10,3

-12,7

-9,6

-2,6

-2,6

Oberpfalz

4,6

4,8

6,0

10,8

14,3

12,7

Oberfranken

-2,5

1,8

-1,3

4,0

-11,6

-11,5

Mittelfranken

-

3,2

0,9

6,1

5,2

5,4

Unterfranken

2,4

0,9

-2,5

0,6

-26,5

-26,9

Schwaben

-2,1

1,4

-1,4

5,5

7,0

6,2

 

 

 

 

 

 

Bayern

0,2

-1,6

-3,6

1,4

-3,0

-3,2

_____

1) Anzahl der Betriebe und tätigen Personen am Ende des Quartals bzw. im Quartalsdurchschnitt.

2) Ohne Umsatzsteuer.

 
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der demnächst erscheinende Statistische Bericht „Baugewerbe in Bayern im Oktober 2014“ (Berichtsnummer: E21003 201410). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457). 
 

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.