Auf einen Blick


Pressemitteilung

354/2014/43/L
München, den 01. Dezember 2014

3,0 Prozent mehr Beamte und Richter in den Ruhestand versetzt

58,1 Prozent der neuen Pensionsempfänger kommen aus dem Schuldienst

 
Die Zahl der Versorgungsempfänger des Freistaates Bayern belief sich am 1. Januar 2014 auf 125 120 Personen. Von den 5 995 neu zum Versorgungssystem der Beamten und Richter des Freistaates zugegangenen Ruhegehaltsempfängern waren 2 060 Frauen. 48,9 Prozent der Neuzugänge schieden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung mit Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze aus dem aktiven Dienst aus, von den Lehrern sogar 59,4 Prozent. 3 486 bzw. 58,1 Prozent der neu hinzugekommenen „Pensionärinnen und Pensionäre“ waren ehemals im Schuldienst tätig.

 
Die Zahl der Versorgungsempfänger des Freistaates Bayern belief sich am 1. Januar 2014 auf 125 120 Personen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Versorgungsempfänger um 3 633 Personen bzw. 3,0 Prozent gegenüber dem 1. Januar 2013 gestiegen. Diese Zunahme setzt sich zusammen aus 5 995 Neuzugängen und 2 362 „Abgängen“ (fast ausschließlich durch Tod). Im zurückliegenden Zehnjahreszeitraum nahm die Zahl der Versorgungsempfänger um 31,8 Prozent zu.

 
Von den Versorgungsempfängern waren 96 007 Personen Ruhegeldempfänger. Ihre Zahl hat wie auch in den Jahren zuvor zugenommen, und zwar um 3 656 Personen bzw. 4,0 Prozent, während die Zahl der Empfänger von Witwen- bzw. Witwergeld mit einer Zunahme um 34 Personen auf 26 583 in etwa konstant geblieben ist. Leicht rückläufig war die Zahl der Empfänger von Waisengeld, und zwar um 57 Personen bzw. 2,2 Prozent auf 2 530 Waisengeldbezieher.

 
Von den 5 995 neu zum Versorgungssystem der Beamten und Richter des Freistaates zugegangenen Ruhegehaltsempfängern waren 2 060 Frauen. 48,9 Prozent der 2013 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus.

 
Weitere 14,0 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig pensioniert. 11,0 Prozent schieden auf eigenen Antrag bei Schwerbehinderung bzw. bei besonderer Altersgrenze (zumeist nach dem 60. Lebensjahr) und 13,0 Prozent auf eigenen Antrag bei allgemeiner Antragsaltersgrenze (zumeist nach dem 63. Lebensjahr) aus dem Berufsleben aus. 9,8 Prozent wurden aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.

 
3 486 bzw. 58,1 Prozent der neu hinzugekommenen „Pensionärinnen und Pensionäre“ waren ehemals im Schuldienst tätig. Hiervon schieden 14,2 Prozent vorzeitig aufgrund von Dienstunfähigkeit aus dem aktiven Dienst aus. Weitere 24,9 Prozent quittierten den Dienst vorzeitig auf eigenen Antrag und 59,4 Prozent schieden durch das Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze aus dem Dienst aus.







Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.