Auf einen Blick


Pressemitteilung

358/2014/43/L
München, den 04. Dezember 2014

Kommunale Steuereinnahmen im ersten Dreivierteljahr 2014 um 4,0 Prozent gestiegen

Ansehnliches Plus beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer

 
Die kommunalen Steuereinnahmen stiegen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 um gut 413 Millionen Euro auf knapp 10 648 Millionen Euro und lagen damit um 4,0 Prozent über dem Ergebnis des entsprechenden Zeitraumes im Jahr 2013. Maßgeblich war die Zunahme beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer um fast 239 Millionen Euro bzw. 8,1 Prozent auf knapp 3 191 Millionen Euro sowie der Anstieg bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer um knapp 144 Millionen Euro bzw. 2,6 Prozent auf fast 5 748 Millionen Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, erhöhten sich im Betrachtungszeitraum zudem das Aufkommen aus den Grundsteuern A und B um 1,5 Prozent auf annähernd 1 348 Millionen Euro. Die Einnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer verzeichneten eine Zunahme um 3,2 Prozent auf knapp 313 Millionen Euro. Auch die vom Volumen her weniger bedeutenden „übrigen Gemeindesteuern“ stiegen um etwas mehr als eine Million Euro bzw. 2,4 Prozent auf knapp 49 Millionen Euro.

 
Nach den Ergebnissen der vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung durchgeführten kommunalen Kassenstatistik verzeichneten im Zeitraum Januar bis September 2014 die bayerischen Gemeinden und Gemeindeverbände bei den Steuereinnahmen ein Plus von 4,0 Prozent auf 10 647,8 Millionen Euro.

 
Dabei sind die Einnahmen der Kommunen aus ihrer bedeutendsten Einnahmequelle, der Gewerbesteuer, im Vorjahresvergleich um 2,6 Prozent auf 5 747,7 Millionen Euro angestiegen. Vom Gewerbesteueraufkommen in Höhe von 6 486,7 Millionen Euro führten die Kommunen 739 Millionen Euro Gewerbesteuerumlage an das Land und den Bund ab, so dass in den Gemeindekassen netto besagte 5 747,7 Millionen Euro verblieben. Gegenüber den ersten drei Quartalen 2013 ergibt das ein Plus von 143,6 Millionen Euro.

 
Die Einnahmen aus dem Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer, der vom Volumen her zweitwichtigsten Steuerquelle der bayerischen Städte und Gemeinden, lagen mit 3 190,7 Millionen Euro um 8,1 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer ergab sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 mit 312,6 Millionen Euro ein Zuwachs von 3,2 Prozent.

 
Zugenommen hat auch das Steueraufkommen aus den Grundsteuern. Während die kommunalen Einnahmen aus der Grundsteuer B um 1,6 Prozent auf 1 282,3 Millionen Euro anstiegen, lagen die Einnahmen aus der Grundsteuer A bei gut 65,5 Millionen Euro und damit um 0,2 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

 
Die übrigen Gemeindesteuern wie Hundesteuer, Zweitwohnungssteuer und sonstige Steuern erhöhten sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um gut 1,1 Millionen Euro bzw. 2,4 Prozent auf knapp 49,0 Millionen Euro.






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.