Auf einen Blick

Pressemitteilung

362/2014/53/G
München, den 09. Dezember 2014

Bayerns Großhandel im ersten Dreivierteljahr 2014

Konsumtionsverbindungshandel deutlich im Plus

 
Der Umsatz im bayerischen Großhandel (einschl. der Handelsvermittlung) stieg nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung in den ersten neun Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 1,5 Prozent und real um 2,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten erhöhte sich um 0,9 Prozent. Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) nahm der Umsatz nominal um 0,3 Prozent ab (real: +1,9 Prozent). Im Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) stieg der nominale Umsatz um 3,6 Prozent und der reale Umsatz um 3,7 Prozent.

 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung erhöhte sich der Umsatz im bayerischen Großhandel (einschl. der Handelsvermittlung) im ersten Dreivierteljahr 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um 1,5 Prozent und preisbereinigt um 2,7 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten nahm um 0,9 Prozent zu, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 0,8 Prozent stieg und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um 1,1 Prozent.

 
Im Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungshandel) sank der Umsatz in aktuellen Preisen um 0,3 Prozent, nach Preisbereinigung nahm der Umsatz allerdings um 1,9 Prozent zu. Im Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) stieg der nominale Umsatz um 3,6 Prozent und der preisbereinigte Umsatz um 3,7 Prozent. Hohe nominale und reale Umsatzzuwächse verzeichneten in den ersten neun Monaten 2014 der Großhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik (nominal: +8,7 Prozent; real: +10,5 Prozent) und der Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern (nominal und real: +5,2 Prozent).
 
 
Hinweis:

Die nachgewiesenen vorläufigen Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch statistische Informationen aus verspäteten Mitteilungen der befragten Unternehmen.

Die monatliche Großhandelsstatistik wird im Mixmodell durchgeführt. Beim Mixmodell werden große Unternehmen direkt befragt, während Angaben zum Umsatz und zur Anzahl der Beschäftigten der übrigen Unternehmen die Finanzverwaltungen und die Bundesagentur für Arbeit liefern.
 
 
 

Umsatz und Beschäftigte der Handelsvermittlung und des Großhandels in Bayern in den ersten neun Monaten 2014

- vorläufige Ergebnisse -

 

 

 

 

Wirtschaftszweig

Januar bis September

Umsatz

Beschäftigte

davon

nominal

real*)

Vollzeit-
beschäftigte

Teilzeit-
beschäftigte

Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum in %

 

Handelsvermittlung und Großhandel insgesamt

 

1,5

2,7

0,9

0,8

1,1

 

dav.

Handelsvermittlung

 

1,7

1,2

0,6

0,4

0,8

 

Großhandel (mit)

 

   landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren

 

-3,1

6,3

1,7

1,8

1,6

   Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren

 

2,3

1,3

1,0

1,6

-0,7

   Gebrauchs- und Verbrauchsgütern

 

5,2

5,2

0,5

0,1

1,5

   Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik

 

8,7

10,5

-1,8

-1,9

-1,0

   sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör

 

1,7

1,1

2,6

2,9

1,4

   Sonstiger Großhandel

 

-3,6

-1,9

1,3

1,2

2,0

   ohne ausgeprägten Schwerpunkt

 

0,4

4,1

1,0

0,7

2,0

 

Großhandel zusammen (ohne Handelsvermittlung)

 

1,5

2,7

0,9

0,9

1,2

 

dav.

mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen**)

 

-0,3

1,9

1,2

1,2

1,4

mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel)

 

3,6

3,7

0,7

0,5

1,0

__________________

*) In Preisen des Jahres 2010.

**) Produktionsverbindungshandel.

 
 
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Kraftfahrzeughandel und Großhandel im September 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).
 
 
 

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.