Auf einen Blick

Pressemitteilung

380/2014/53/G
München, den 23. Dezember 2014

Bayerns Außenhandel im Oktober im Plus

Knapp vier Prozent mehr Exporte und drei Prozent mehr Importe

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im Oktober 2014 Waren im Wert von 15,6 Milliarden Euro, dies sind 3,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 13,6 Milliarden Euro (+3,0 Prozent). 53,4 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 61,3 Prozent), darunter gingen 33,5 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 37,5 Prozent). – Von Januar bis Oktober 2014 exportierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von 141,9 Milliarden Euro (+1,7 Prozent gegenüber dem Vor-jahreszeitraum) und importierte Waren im Wert von 125,7 Milliarden Euro (+2,0 Prozent).

 
Die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft wuchsen im Oktober 2014 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,6 Prozent auf knapp 15,6 Milliarden Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, wurden Waren im Wert von über 8,3 Milliarden Euro in die EU-Mitgliedsstaaten exportiert (+4,8 Prozent).

 
In die Euro-Länder gingen Waren im Wert von mehr als 5,2 Milliarden Euro (+1,8 Prozent). Zeitgleich importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von fast 13,6 Milliarden Euro (+3,0 Prozent). Waren im Wert von gut 8,3 Milliarden Euro (+5,8 Prozent) bezog sie aus den Ländern der Europäischen Union. Aus den Ländern der Euro-Zone importierte sie Waren im Wert von annähernd 5,1 Milliarden Euro (+4,0 Prozent).

 
Das höchste Exportvolumen erzielte Bayerns Wirtschaft im Berichtsmonat in den USA (2,0 Milliarden Euro; +3,2 Prozent), in China (1,4 Milliarden Euro; +5,8 Prozent) und in Österreich (1,2 Milliarden Euro; -2,9 Prozent). Die wertmäßig bedeutendsten Importländer waren Österreich (1,3 Milliarden Euro; -6,2 Prozent), China (1,1 Milliarden Euro; -2,7 Prozent) und die Tschechische Republik (1,0 Milliarden Euro; +8,0 Prozent).

 
Die höchsten Exportergebnisse erwirtschaftete Bayern im Oktober 2014 mit „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (3,4 Milliarden Euro; +6,1 Prozent), „Maschinen“ (2,4 Milliarden Euro; +6,7 Prozent) und „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,2 Milliarden Euro; -4,4 Prozent).

 
Die drei wichtigsten Importgüter waren „Maschinen“ (1,4 Milliarden Euro; +1,1 Prozent), „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,1 Milliarden Euro; -0,4 Prozent) und „Erdöl und Erdgas“
(1,0 Milliarde  Euro; -30,3 Prozent).

 
In den ersten zehn Monaten 2014 exportierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von über 141,9 Milliarden Euro (+1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Sie importierte Waren im Wert von gut 125,7 Milliarden Euro (+2,0 Prozent).



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Oktober 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).





Der Außenhandel Bayerns im Oktober und im Jahr 2014

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Oktober

Europa

9 607 322

2,8

9 548 455

3,7

dar.

EU-Länder (EU 28)

8 317 909

4,8

8 326 866

5,8

dar.

Euro-Länder

5 214 454

1,8

5 093 045

4,0

dar.

Frankreich

1 063 226

5,8

 576 340

3,6

Italien

 917 608

3,2

 951 256

-0,2

Österreich

1 216 432

-2,9

1 314 724

-6,2

Vereinigtes Königreich

1 159 909

21,2

 463 415

-1,3

Tschechische Republik

 504 383

-4,7

1 017 816

8,0

Afrika

 257 817

22,1

 331 851

-23,1

Amerika

2 507 824

1,7

1 082 414

13,2

dar.

USA

1 954 461

3,2

 918 184

19,1

Asien

3 052 240

6,6

2 621 758

1,3

dar.

Volksrepublik China

1 425 163

5,8

1 061 698

-2,7

Australien-Ozeanien

 152 490

1,4

 9 054

-8,1

Verschiedenes*)

 1 395

67,2

-

x

 

Insgesamt

 

15 579 088

3,6

13 593 532

3,0

Januar bis Oktober

Europa

87 988 973

1,6

87 461 221

5,0

dar.

EU-Länder (EU 28)

75 656 610

2,8

74 986 280

6,6

dar.

Euro-Länder

47 646 625

-1,6

45 646 214

1,3

dar.

Frankreich

9 583 592

-1,6

5 288 264

3,9

Italien

8 692 865

1,3

8 790 278

1,5

Österreich

10 966 931

-1,8

12 630 875

2,0

Vereinigtes Königreich

10 592 263

16,6

4 921 236

13,0

Tschechische Republik

4 726 946

8,3

8 926 011

12,7

Afrika

2 395 973

-6,2

3 815 759

-31,0

Amerika

21 270 953

-0,2

9 616 377

0,7

dar.

USA

16 403 945

4,0

8 172 176

2,9

Asien

28 948 740

4,1

24 724 124

-0,3

dar.

Volksrepublik China

13 961 332

7,8

10 027 417

2,0

Australien-Ozeanien

1 327 731

-4,5

 113 638

-7,4

Verschiedenes*)

 11 147

-21,4

-

x

 

Insgesamt

 

141 943 517

1,7

125 731 120

2,0

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.