Auf einen Blick


Pressemitteilung

47/2014/35/M
München, den 27. Februar 2014

Inflationsrate in Bayern im Februar bei 0,9 Prozent

Fallende Energiepreise drücken die Teuerung unter die Ein-Prozent-Marke

Im Vergleich zum Februar des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im Gesamtniveau um 0,9 Prozent erhöht; im Januar hatte die Inflationsrate bei 1,1 Prozent gelegen. Die sehr moderate Steigerung wird dabei maßgeblich durch die kräftigen Preisrückgänge bei Heizöl (-8,4 Prozent) und Kraftstoffen (-5,9 Prozent) bestimmt. So wäre der Verbraucherpreisindex ohne Kraftstoffe und Heizöl gerechnet um +1,4 Prozent gestiegen. Überdurchschnittliche Teuerungsraten weisen weiterhin Nahrungsmittel (+3,7 Prozent) auf. Insbesondere Molkereiprodukte wie frische Milch (+12,1 Prozent) und Quark (+18,9 Prozent) haben sich erheblich verteuert. Deutlich günstiger als im Vorjahr waren hingegen Eier (-9,8 Prozent). – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,5 Prozent gestiegen. Dabei haben sich nach Auslaufen des Winterschlussverkaufs Bekleidungsartikel (+5,5 Prozent) binnen Monatsfrist wieder verteuert, während bei Obst (-3,0 Prozent) und Gemüse (-1,1 Prozent) Preisrückgänge zu beobachten waren.

Verbraucherpreis in Bayern Verbraucherpreis in Bayern

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Februar 2014 bei +0,9 Prozent; im vorangegangenen Januar hatte sie bei +1,1 Prozent gelegen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet wäre der Verbraucherpreisindex um 1,4 Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem Februar des Vorjahres um 3,7 Prozent erhöht. Deutlich verteuert haben sich u. a. frische Milch (+12,1 Prozent), Sahne (+13,4 Prozent), Butter (+14,2 Prozent) und Quark (+18,9 Prozent). Die Preise für Gemüse sind gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent gestiegen. Eier (-9,8 Prozent) haben sich hingegen spürbar verbilligt. Auch Kaffee (- 5,5 Prozent) war deutlich günstiger als im Vorjahr.

Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Februar des Vorjahres um 8,4 Prozent gefallen. Bei Gas war ein geringfügiger Preisanstieg von 0,2 Prozent zu verzeichnen. Die Preise für Strom sind um 2,0 Prozent gestiegen. Kraftstoffe waren im Februar 2014 indessen um 5,9 Prozent günstiger als im Februar des Vorjahres.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Februar des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,5 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Februar auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. tragbare Computer
(-11,6 Prozent), DVD-Recorder (-9,4 Prozent) und Fernsehgeräte (-8,7 Prozent) spürbar günstiger beziehen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,5 Prozent gestiegen. Nach Auslaufen des Winterschlussverkaufs haben sich Bekleidungsartikel
(+5,5 Prozent) wieder verteuert. Auch die Preise für Pauschalreisen (+10,4 Prozent) haben im Februar wieder angezogen. Bei Obst (-3,0 Prozent) und Gemüse (-1,1 Prozent) waren hingegen Preisrückgänge zu beobachten. Deutlich verbilligt binnen Monatsfrist hat sich auch Butter
(-5,2 Prozent).


Hinweis:
Die Presseinformation zum Berichtsmonat Februar 2014 enthält vorläufige Ergebnisse.


Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Februar 2014 mit Jahreswerten von 2011 bis 2013 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013, Preis der Druckausgabe: 5,70 Euro) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Februar 2014 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013, Preis der Druckausgabe: 6,10 Euro). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de, Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

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