Auf einen Blick

Pressemitteilung

4/2014/53/G
München, den 08. Januar 2014

Bayerns Ausfuhren im Oktober 2013 im Plus

Importe um gut ein Prozent gesunken

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im Oktober 2013 Waren im Wert von 15,2 Milliarden Euro, 1,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, und importierte Waren im Wert von 13,2 Milliarden Euro (-1,2 Prozent). 53,0 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 59,7 Prozent), davon gingen wiederum 34,2 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 37,0 Prozent). Von Januar bis Oktober 2013 nahmen die bayerischen Exporte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent auf 141,1 Milliarden Euro zu, die Importe stiegen um 0,8 Prozent auf 122,8 Milliarden Euro.

Die Exporte der bayerischen Wirtschaft beliefen sich nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im Oktober 2013 auf knapp 15,2 Milliarden Euro, dies sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In die EU-Mitgliedsstaaten lieferte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von über 8,0 Milliarden Euro (+1,0 Prozent), darunter gingen Waren im Wert von fast 5,2 Milliarden Euro (-1,9 Prozent) in die Euro-Länder. Im selben Monat importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von nahezu 13,2 Milliarden Euro (-1,2 Prozent). Waren im Wert von fast 7,9 Milliarden Euro (+4,1 Prozent) bezog sie dabei aus den Ländern der Europäischen Union und Waren für knapp 4,9 Milliarden Euro (-1,4 Prozent) aus den Ländern der Euro-Zone.

Die wichtigsten Exportländer Bayerns im Oktober waren die USA (1,9 Milliarden Euro;
+3,5 Prozent), China (1,4 Milliarden Euro; +17,6 Prozent) und Österreich (1,3 Milliarden Euro; +0,9 Prozent). Zu den wichtigsten Importländern zählten Österreich (1,4 Milliarden Euro;
+4,8 Prozent), China (1,1 Milliarden Euro; -12,0 Prozent) und die Tschechische Republik (1,0 Milliarden Euro; +4,6 Prozent).

Die drei Warenuntergruppen „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (3,2 Milliarden Euro;
+5,3 Prozent), „Maschinen“ (2,2 Milliarden Euro; -5,3 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,3 Milliarden Euro;
+10,9 Prozent) erzielten zusammen bereits 44,0 Prozent der bayerischen Exporterlöse.

Wichtigste Importgüter waren “Erdöl und Erdgas“ (1,5 Milliarden Euro; +9,8 Prozent), „Maschinen“ (1,3 Milliarden Euro; -12,5 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,1 Milliarden Euro; +12,1 Prozent) mit einem Anteil an allen Importen von zusammen 29,7 Prozent.

In den ersten zehn Monaten 2013 exportierte die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von knapp 141,1 Milliarden Euro, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, und importierte Waren im Wert von mehr als 122,8 Milliarden Euro (+0,8 Prozent).
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Oktober 2013“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden.



Der Außenhandel Bayerns im Oktober und im Jahr 2013

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Oktober

Europa

9 452 899

0,4

9 215 970

2,3

dar.

EU-Länder (EU 28)

8 040 902

1,0

7 869 701

4,1

dar.

Euro-Länder

5 186 500

-1,9

4 879 168

-1,4

dar.

Frankreich

1 022 968

2,7

 552 945

-6,2

Italien

 917 228

-1,3

 940 169

0,0

Österreich

1 259 916

0,9

1 405 132

4,8

Vereinigtes Königreich

 976 781

9,4

 462 466

18,5

Tschechische Republik

 533 138

12,1

 956 574

4,6

Afrika

 212 989

-25,6

 431 031

-0,3

Amerika

2 472 465

3,3

 961 237

-18,7

dar.

USA

1 898 039

3,5

 774 594

-26,3

Asien

2 875 134

3,3

2 564 915

-5,2

dar.

Volksrepublik China

1 355 080

17,6

1 059 997

-12,0

Australien-Ozeanien

 150 675

28,4

 9 517

-37,6

Verschiedenes*)

  871

-66,8

-

x

 

Insgesamt

 

15 165 033

1,1

13 182 669

-1,2

Januar bis Oktober

Europa

87 856 645

2,0

83 517 403

1,8

dar.

EU-Länder (EU 28)

74 839 372

2,5

70 776 844

3,2

dar.

Euro-Länder

49 220 736

0,6

45 270 005

0,7

dar.

Frankreich

9 865 822

5,3

5 129 748

-3,8

Italien

8 697 878

-2,6

8 665 957

-0,2

Österreich

11 223 562

-2,2

12 449 279

2,2

Vereinigtes Königreich

9 269 917

10,9

4 362 673

18,4

Tschechische Republik

4 414 630

6,7

8 011 681

4,4

Afrika

2 598 005

-4,2

5 405 722

6,7

Amerika

21 348 559

4,7

9 553 311

-3,3

dar.

USA

15 770 472

3,2

7 934 634

-3,7

Asien

27 881 090

-0,3

24 238 515

-1,9

dar.

Volksrepublik China

12 995 566

1,8

9 552 233

-12,8

Australien-Ozeanien

1 388 547

5,7

 121 647

-20,0

Verschiedenes*)

 11 849

-54,8

-

x

 

Insgesamt

 

141 084 695

1,8

122 836 599

0,8

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.