Auf einen Blick


Pressemitteilung

58/2014/36/E
München, den 10. März 2014

Leichter Beschäftigtenrückgang in der bayerischen Energie- und Wasserversorgung im Jahr 2013

Durchschnittlicher Monatsverdienst auf 4 296 Euro gestiegen

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung waren im Jahr 2013 in Bayern in 253 Betrieben der Energie- und Wasserversorgung 29 734 Personen beschäftigt. Damit ist die Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Die durchschnittlichen monatlichen Verdienste betrugen 4 296 Euro bei einer monatlichen Arbeitszeit von 120 Stunden.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren im Jahresmittel 2013 in 253 bayerischen Betrieben der Energie- und Wasserversorgung insgesamt 29 734 Personen tätig. Das waren 161 Beschäftigte bzw. 0,5 Prozent weniger als im Jahr 2012. Der Großteil der Beschäftigten (89,6 Prozent) war im Bereich der Elektrizitätsversorgung angestellt, 6,9 Prozent in der Gasversorgung, 3,4 Prozent in der Wasserversorgung und 0,1 Prozent in der Wärme- und Kälteversorgung. Dies entspricht nahezu exakt den Anteilen vom Vorjahr.

Bei den Löhnen und Gehältern stieg der durchschnittliche Monatsverdienst je Beschäftigten gegenüber dem Jahr 2012 um 140 Euro auf 4 296 Euro. Mit einem Verdienst von 5 251 Euro nahm hier der Bereich Gasversorgung den Spitzenplatz ein. Am wenigsten verdienten Beschäftigte im Bereich der Wasserversorgung (3 031 Euro). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Jahresbruttolöhne und -gehälter in den Bereichen Elektrizitätsversorgung um 2,4 Prozent, Gasversorgung um 7,3 Prozent und Wasserversorgung um 3,2 Prozent. Nur im Bereich Wärme- und Kälteversorgung war ein geringerer Verdienst zu verzeichnen (-1,0 Prozent).

Im Schnitt arbeitete jeder Beschäftigte 120 Stunden pro Monat und somit über eine Stunde weniger als im Jahr 2012. Dabei leisteten wie im Vorjahr die Arbeitnehmer in der Wärme- und Kälteversorgung mit 142 die meisten und die Arbeitnehmer in den wasserversorgenden Betrieben mit 119 die wenigsten Stunden.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren betrachtet, ist die gesamte Beschäftigtenzahl tendenziell leicht rückläufig (2003: 30 100 Beschäftigte, 2013: 29 734 Beschäftigte) bei gleichzeitig gestiegenen Entgelten (2003: 3 463 Euro, 2013: 4 296 Euro) und drei Stunden weniger Arbeitszeit (2003: 123 Stunden, 2013: 120 Stunden).
 
Hinweis:
Die dargestellten Ergebnisse basieren auf Angaben aus dem Monatsbericht bei Betrieben in der Energie- und Wasserversorgung. Im Rahmen dieser Erhebung werden Betriebe der Energie- und Wasserversorgung von bayerischen Unternehmen dieser Wirtschaftsbereiche mit 20 oder mehr Beschäftigten befragt.


Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Energiewirtschaft in Bayern; Teil I: endgültige Monatsergebnisse 1.-4. Quartal 2013“ (Bestellnummer: E42013 201300, Preis der Druckausgabe: 5,30 €). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Gedruckte Ausgaben können beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.