Auf einen Blick

Pressemitteilung

66/2014/55/A
München, den 14. März 2014

Zum Tag der Rückengesundheit am 15. März

Stationäre Krankenhausbehandlungen wegen Rückenleiden erstmals seit 2005 leicht gesunken

Im Jahr 2012 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 102 971 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit der Hauptdiagnose „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“ durchgeführt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren das 0,4 Prozent weniger als im Vorjahr, aber rund 48 Prozent mehr als noch neun Jahre zuvor. In den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen wurden im gleichen Zeitraum 49 494 stationäre Behandlungsfälle gezählt (-1,7 Prozent gegenüber 2011 bzw. 16,8 Prozent weniger als 2003).

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März mitteilt, wurden im Jahr 2012 in den bayerischen Krankenhäusern 102 971 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit der Hauptdiagnose „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“ durchgeführt, das waren rund 0,4 Prozent weniger als im Jahr davor (2011: 103 383).

Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, so zeigt sich – ausgehend von 69 522 Behandlungen in 2003 – ein Rückgang der vollstationären Behandlungsfälle auf 62 545 im Jahr 2005, dem ein sprunghafter Anstieg auf 72 615 Fälle im Jahr 2006 und anschließend eine kontinuierliche Zunahme der Fälle folgte, um im Berichtsjahr 2012 erstmals leicht zu sinken. Der Gesamtanstieg zwischen den Jahren 2003 und 2012 betrug rund 48 Prozent.

In 54,6 Prozent der 2012 aufgrund von Rückenleiden bedingten stationären Behandlungsfälle waren weibliche Patienten betroffen und in gut 51 Prozent der Fälle waren die Patienten 60 Jahre alt oder älter. Betroffen sind jedoch auch Jüngere: So stellen die 8 070 Behandlungsfälle der 30- bis unter 40-Jährigen einen Anteil von 7,8 Prozent dar.

Die Zahl der im Jahr 2012 in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen durchgeführten vollstationären Behandlungen wegen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens sank um 1,7 Prozent auf 49 494 Fälle (2011: 50 351). Gegenüber 2003 (59 469 Fälle) zeigt sich ein Rückgang um 16,8 Prozent, wobei das bisherige Minimum dieses Zeitraums im Vorjahr mit 50 351 Behandlungsfällen lag.

Der Anteil von Behandlungsfällen weiblicher Patienten wegen Rückenleiden in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen betrug 50,4 Prozent (24 943 Fälle) und der Anteil der Behandlungen von Patienten im Alter von 50 bis unter 60 Jahren 38,4 Prozent (19 016 Fälle). Bei der Altersgruppe der 60 Jahre oder älteren waren es dagegen mit 14 261 Personen nur 28,8 Prozent.


Stationäre Behandlungsfälle wegen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens in bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen von 2003 bis 2012 nach Geschlecht und Alter der Patienten Stationäre Behandlungsfälle wegen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens in bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen von 2003 bis 2012 nach Geschlecht und Alter der Patienten

Weitere Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Krankenhausstatistik – Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2012“. Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Eine ungebundene Druckversion kann zum Preis von 12,20 € beim Vertrieb erworben bzw. dort per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Post bestellt werden.

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