Auf einen Blick


Pressemitteilung

73/2014/34/A
München, den 20. März 2014

Zum internationalen Tag des Waldes am 21. März

Gut 35 Prozent der Fläche Bayerns mit Wald bedeckt

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) hat als Reaktion auf die fortschreitende weltweite Waldvernichtung Ende der 1970er Jahre den 21. März zum Internationalen Tag des Waldes ausgerufen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anlässlich dieses Tages mitteilt, waren Ende 2012 in Bayern 24 732 km² mit Wald bedeckt. Dies entspricht gut 35 Prozent der Gesamtfläche des Freistaats. Knapp sechs Zehntel der Waldfläche sind Privatwald, der sich auf mehrere 100 000 Eigentümer verteilt. In Bayern liegt fast ein Viertel der gesamten Waldfläche Deutschlands.

Der Wald ist eines der wertvollsten Ökosysteme der Erde. Er ist nicht nur unverzichtbarer Sauerstoffproduzent, sondern hat auch wichtige Klima-, Schutz- und Erholungsfunktionen. Als Reaktion auf die fortschreitende weltweite Waldvernichtung wurde der 21. März von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) Ende der 1970er Jahre zum Internationalen Tag des Waldes erklärt. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung waren Ende 2012 in Bayern 24 732 km² mit Wald bedeckt. Dies entspricht einem Anteil von 35,1 Prozent an der gesamten Bodenfläche des Freistaats
(70 550 km²). Rund 57 Prozent der Waldfläche verteilen sich auf etwa 700 000 Privatwaldeigentümer. 30 Prozent gehören dem Freistaat, der von den Bayerischen Staatsforsten - einer im Juli 2005 gegründeten Anstalt des öffentlichen Rechts - bewirtschaftet wird, elf Prozent sind Körperschaftswald im Eigentum kommunaler Forstbetriebe und zwei Prozent sind Bundeswald.

Regional betrachtet liegen 23,6 Prozent der Waldfläche in Oberbayern (5 836 km²), 15,7 Prozent in der Oberpfalz (3 892 km²), 13,8 Prozent in Niederbayern (3 418 km²), 13,7 Prozent in Unterfranken (3 388 km²), 11,7 Prozent in Oberfranken (2 905 km²), 11,5 Prozent in Schwaben
(2 832 km²) und 10,0 Prozent in Mittelfranken (2 461 km²). Recht unterschiedlich fällt der prozentuale Flächenanteil des Waldes in den einzelnen Regierungsbezirken aus. Mit jeweils gut 40 Prozent ist er in der Oberpfalz und in Oberfranken am höchsten. Überdurchschnittlich ist der Waldanteil mit knapp 40 Prozent auch in Unterfranken. In den Regierungsbezirken Oberbayern, Niederbayern und Mittelfranken liegt er zwischen 33 und 34 Prozent. Dagegen weist Schwaben mit nur gut 28 Prozent den mit Abstand niedrigsten Waldanteil auf.

In Deutschland sind drei Zehntel der Bodenfläche mit Wald bedeckt (107 970 km²). Hiervon stellt allein Bayern mit annähernd 23 Prozent fast ein Viertel und somit den höchsten Anteil unter den Bundesländern. Mit deutlichem Abstand folgen Baden-Württemberg mit fast 13 Prozent sowie Brandenburg und Niedersachsen mit jeweils knapp zehn Prozent.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.