Auf einen Blick


Pressemitteilung

84/2014/35/M
München, den 28. März 2014

Inflationsrate in Bayern im März bei 0,9 Prozent

Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln schwächt sich ab

Im Vergleich zum März des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,9 Prozent erhöht; im Februar hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 0,9 Prozent gelegen. Weiterhin rückläufig sind die Preise bei Kraftstoffen (-2,3 Prozent) und Heizöl (-7,1 Prozent). Deutlich abgeschwächt hat sich der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln (+1,8 Prozent); im Februar lag die Steigerungsrate hier noch bei 3,7 Prozent. Von den Nahrungsmitteln haben sich insbesondere Molkereiprodukte wie Schnittkäse (+15,2 Prozent) und Quark (+19,0 Prozent) erheblich verteuert. Auch die Preise für Butter (+15,3 Prozent) sind deutlich gestiegen. Spürbar günstiger als im Vorjahr waren hingegen Gemüse (-4,3 Prozent) und Eier (-10,4 Prozent). – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um 0,3 Prozent gestiegen. Dabei haben sich nach Auslaufen der Winterschlussverkäufe, mit der Einführung der Frühjahrs- und Sommerkollektion, Bekleidungsartikel (+5,2 Prozent) binnen Monatsfrist spürbar verteuert. Preisrückgänge waren hingegen bei Gemüse (-3,5 Prozent) und Heizöl (-1,4 Prozent) zu beobachten.

Verbraucherpreis für Bayern im März 2014 Verbraucherpreis für Bayern im März 2014

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im März 2014 bei +0,9 Prozent; im vorangegangenen Februar hatte sie ebenfalls bei +0,9 Prozent gelegen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet wäre der Verbraucherpreisindex um 1,1 Prozent gestiegen.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich gegenüber dem März des Vorjahres um 1,8 Prozent erhöht. In den vorangegangenen Monaten hat die Teuerungsrate für Nahrungsmittel stets deutlich höher gelegen, häufig zwischen vier und fünf Prozent. Eine niedrigere Jahresteuerungsrate für Nahrungsmittel wurde zuletzt im November 2011 gemessen (+1,7 Prozent). Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln hat sich damit deutlich abgeschwächt.

Erheblich teurer als im Vorjahr waren im März u. a. frische Milch (+11,1 Prozent), Schnittkäse (+15,2 Prozent), Butter (+15,3 Prozent) und Quark (+19,0 Prozent). Gemüse (-4,3 Prozent) und Eier (-10,4 Prozent) haben sich hingegen spürbar verbilligt. Auch Kaffee (-5,1 Prozent) war deutlich günstiger als im Vorjahr.

Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem März des Vorjahres um 7,1 Prozent gefallen. Bei Gas war ein geringfügiger Preisanstieg von 0,1 Prozent zu verzeichnen. Die Preise für Strom sind um 1,5 Prozent gestiegen. Kraftstoffe waren im März 2014 indessen um 2,3 Prozent günstiger als im März des Vorjahres.

Weiterhin entspannt verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem März des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,4 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im März auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. tragbare Computer (-10,7 Prozent), DVD-Recorder (-11,0 Prozent) und Fernsehgeräte (-8,9 Prozent) spürbar günstiger kaufen als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau um 0,3 Prozent gestiegen. Nach den Preisrückgängen im Rahmen der Winterschlussverkäufe haben sich im März, mit der Einführung der Frühjahrs- und Sommerkollektion, Bekleidungsartikel (+5,2 Prozent) wieder verteuert. Nahrungsmittel (-0,4 Prozent) sind binnen Monatsfrist im Durchschnitt etwas günstiger geworden. Dabei sind insbesondere die Preise für Gemüse
(-3,5 Prozent) sowie Fische und Fischwaren (-1,4 Prozent) gefallen. Obst (+2,7 Prozent) hingegen hat sich im März verteuert.


Hinweis:

Die Presseinformation zum Berichtsmonat März 2014 enthält vorläufige Ergebnisse.
 
Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, März 2014 mit Jahreswerten von 2011 bis 2013 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis März 2014 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).

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