Auf einen Blick


Pressemitteilung

88/2014/42/A
München, den 01. April 2014

Tag der älteren Generation am 2. April 2014

Frauenanteil bei den 65-Jährigen oder Älteren lag bei gut 56 Prozent

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anhand der Ergebnisse des Mikrozensus bekannt gibt, lebten in Bayern 2012 rund 2,50 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter waren. Dies entsprach in etwa einem Fünftel der Gesamtbevölkerung Bayerns. 1,41 Millionen (gut 56 Prozent) aller 65-Jährigen oder Älteren waren Frauen. Den überwiegenden Lebensunterhalt bezogen knapp 87 Prozent der älteren Personen dabei aus Renten bzw. Pensionen. Im Vergleich zu den Männern bezogen Frauen 2012 ein geringeres persönliches Einkommen und waren häufiger auf eine Unterstützung durch Angehörige angewiesen.

Seit 1968 wird jeweils am ersten Mittwoch im April auf die Verdienste und Lebensleistung älterer Menschen aufmerksam gemacht. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anlässlich dieses Tages mitteilt, lebten in Bayern 2012 rund 2,50 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter waren. Dies entspricht in etwa einem Fünftel der Gesamtbevölkerung Bayerns. Diese Ergebnisse stammen aus dem Mikrozensus, einer jährlichen Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung.

Die derzeitige Seniorengeneration ist überwiegend von Frauen geprägt. 1,41 Millionen (gut 56 Prozent) aller 65-Jährigen oder Älteren im Freistaat waren weiblich. Der Frauenüberschuss steigt dabei mit zunehmendem Alter immer weiter an. Bei den 65- bis unter 75-Jährigen kamen die Frauen auf einen Anteil von 52 Prozent, bei den 75- bis unter 85-Jährigen waren es rund 58 Prozent. Bei den Hochbetagten ab 85 Jahren betrug das Verhältnis Männer zu Frauen etwa drei zu sieben (71 Prozent Frauen).

Insgesamt sicherten Renten und Pensionen für knapp 87 Prozent der älteren Menschen den überwiegenden Lebensunterhalt. Gut sechs Prozent der Seniorengeneration gingen einer Erwerbstätigkeit nach. Auf Einkünfte von Angehörigen als Hauptquelle des Lebensunterhalts waren fast acht Prozent der älteren Generation angewiesen, wobei sich darunter fast ausschließlich Frauen befanden (gut 96 Prozent). Erwerbseinkommen stellte für rund zwei Prozent der Älteren das Gros des Lebensunterhalts dar. Sonstige Einnahmen wie z.B. eigenes Vermögen, Vermietung, Zinsen und Altenteil oder laufende Hilfe zum Lebensunterhalt erhielten 2012 weitere gut drei Prozent der Seniorinnen und Senioren als hauptsächliche Quelle ihres Lebensunterhalts.

Bei der Einkommenssituation ergaben sich auch 2012 Unterschiede zwischen den Geschlechtern der älteren Generation. So verfügte im Jahr 2012 gut jede vierte Frau im Alter von 65 oder mehr Jahren (25 Prozent) über ein persönliches Nettoeinkommen von weniger als 500 Euro pro Monat. Demgegenüber bezogen nur etwa drei Prozent der gleichaltrigen Männer ein solches Niedrigeinkommen. Ein Einkommen von 500 bis unter 1 500 Euro wiesen 52 Prozent der Männer und knapp 56 Prozent der Frauen auf. Ein persönliches Nettoeinkommen von 1 500 oder mehr Euro gaben fast 45 Prozent der Senioren und gut 19 Prozent der Seniorinnen an.

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.