Auf einen Blick

Pressemitteilung

91/2014/53/G
München, den 04. April 2014

Weniger Gästeankünfte und Übernachtungen im Februar

Wintersportregionen zum Teil mit zweistelligen Rückgängen

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung sank die Zahl der Gästeankünfte in den 11 600 geöffneten bayerischen Beherbergungsbetrieben*) im Februar 2014 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,7 Prozent auf 2,0 Millionen, die Zahl der Übernachtungen verringerte sich um 7,8 Prozent auf 5,2 Millionen. Deutlich weniger Gäste und Übernachtungen als im Vorjahresmonat zählten im Februar traditionelle Wintersportgebiete wie das Allgäu (Gästeankünfte: -11,3 Prozent; Übernachtungen: -16,7 Prozent), die Zugspitz-Region (Gästeankünfte: -22,1 Prozent; Übernachtungen: -23,2 Prozent) und der Bayerische Wald (Gästeankünfte: -17,5 Prozent; Übernachtungen: -20,9 Prozent). - In den ersten beiden Monaten 2014 nahm die Zahl der Gästeankünfte in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent auf 3,8 Millionen ab, die Zahl der Übernachtungen verringerte sich um 4,5 Prozent auf 10,2 Millionen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, sank die Zahl der Gästeankünfte in den nahezu 11 600 geöffneten bayerischen Beherbergungsbetrieben*) im Februar 2014 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,7 Prozent auf fast 2,0 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen verringerte sich um 7,8 Prozent auf knapp 5,2 Millionen. Der Rückgang der Gästezahlen im Inländerreiseverkehr (Gästeankünfte: -3,1 Prozent; Übernachtungen: -8,6 Prozent) war deutlich höher als der Rückgang der Gästezahlen im Ausländerreiseverkehr (Gästeankünfte: -1,4 Prozent; Übernachtungen: -4,0 Prozent).

Es ist anzunehmen, dass der milde Winter der Hauptgrund für den Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen war, denn traditionelle Wintersportregionen wie das Allgäu (Gästeankünfte: -11,3 Prozent; Übernachtungen: -16,7 Prozent), die Zugspitz-Region
(Gästeankünfte: -22,1 Prozent; Übernachtungen: -23,2 Prozent), das Berchtesgadener Land (Gästeankünfte: -9,7 Prozent; Übernachtungen: -15,5 Prozent), der Bayerische Wald (Gästeankünfte: -17,5 Prozent; Übernachtungen: -20,9 Prozent) und das Fichtelgebirge (Gästeankünfte: -8,2 Prozent; Übernachtungen: -8,5 Prozent) meldeten für den Februar 2014 deutlich weniger Gästeankünfte und Übernachtungen als im Vorjahresmonat.

Die Regierungsbezirke Mittelfranken (Gästeankünfte: +5,2 Prozent; Übernachtungen: +0,6 Prozent) und Unterfranken (Gästeankünfte: +5,6 Prozent; Übernachtungen: +1,5 Prozent) hingegen verzeichneten im Februar Zuwächse bei Gästeankünften und Übernachtungen.

Im Januar und Februar 2014 sank die Zahl der Gästeankünfte in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent auf rund 3,8 Millionen, die Zahl der Übernachtungen verringerte sich um 4,5 Prozent auf knapp 10,2 Millionen.
 
*) Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Gästebetten, einschließlich Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen.


Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Tourismus in Bayern im Februar 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).



Bayerns Fremdenverkehr im Februar und im Jahr 2014

- vorläufige Ergebnisse -

Betriebsart
_____

Herkunft
_____

Gebiet

Februar

Januar bis Februar

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

 

 

 

 

Hotels

 

1 028 492

-1,7

2 157 967

-6,0

1 993 814

-0,4

4 292 129

-2,5

Hotels garnis

 

 357 888

-1,7

 793 771

-7,8

 686 485

-0,5

1 558 135

-4,6

Gasthöfe

 

 206 242

-0,6

 424 391

-5,9

 384 066

-0,7

 821 218

-4,7

Pensionen

 

 92 522

-7,7

 274 590

-12,4

 174 664

-3,6

 534 276

-7,2

Hotellerie zusammen

 

1 685 144

-1,9

3 650 719

-6,9

3 239 029

-0,6

7 205 758

-3,6

Jugendherbergen und Hütten

 

 53 979

-3,8

 134 568

-6,0

 102 435

-0,4

 259 322

-0,9

Erholungs-, Ferien-, Schulungsheime

 

 122 852

-2,2

 347 540

-7,2

 231 680

-3,4

 673 309

-7,1

Ferienzentren, -häuser, -wohnungen

 

 81 579

-17,9

 449 044

-20,2

 143 339

-11,5

 839 273

-13,4

Campingplätze

 

 10 987

-2,1

 53 230

-8,0

 22 874

4,0

 124 331

0,2

Vorsorge- und Reha-Kliniken

 

 32 446

1,1

 558 586

-2,1

 65 166

0,9

1 092 015

-2,3

 

Insgesamt

 

1 986 987

-2,7

5 193 687

-7,8

3 804 523

-1,2

10 194 008

-4,5

davon aus dem

 

Inland

 

1 511 073

-3,1

4 167 450

-8,6

2 889 861

-2,5

8 171 106

-6,2

Ausland

 

 475 914

-1,4

1 026 237

-4,0

 914 662

3,2

2 022 902

3,1

 

davon

 

Oberbayern

 

 938 281

-3,2

2 187 646

-7,5

1 841 856

-1,5

4 395 510

-4,4

dar.

München

 

 418 070

1,1

 804 339

-2,1

 839 527

1,8

1 666 030

1,2

Niederbayern

 

 178 748

-10,9

 722 545

-12,6

 336 359

-6,6

1 379 872

-8,4

Oberpfalz

 

 109 151

-1,4

 277 306

-6,2

 206 274

0,2

 536 468

-3,5

Oberfranken

 

 97 441

0,6

 251 225

-3,5

 185 619

0,9

 488 535

-1,9

Mittelfranken

 

 224 919

5,2

 462 496

0,6

 416 365

3,8

 870 209

2,0

dar.

Nürnberg

 

 104 797

7,4

 203 546

3,8

 194 741

3,0

 382 824

5,3

Unterfranken

 

 150 922

5,6

 385 566

1,5

 277 182

3,5

 728 899

0,8

Schwaben

 

 287 525

-6,7

 906 903

-13,1

 540 868

-3,7

1 794 515

-7,3




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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.