Auf einen Blick

Pressemitteilung

96/2014/55/A
München, den 10. April 2014

Zum Welt-Parkinson-Tag am 11. April

Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen mit der Hauptdiagnose Parkinson in den letzten zwölf Jahren um nahezu drei Viertel gestiegen

Im Jahr 2012 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 5 644 stationäre Behandlungen von Patienten mit Parkinson als Hauptdiagnose durchgeführt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, waren das 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr und rund 73 Prozent mehr als vor zwölf Jahren. In rund 75 Prozent der stationären Behandlungsfälle waren die Patienten 70 Jahre alt oder älter. Männer waren mit rund 59 Prozent der Fälle geringfügig häufiger wegen Parkinson betroffen als Frauen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April mitteilt, wurden im Jahr 2012 in den bayerischen Krankenhäusern 5 644 stationäre Krankenhausbehandlungen von Patienten mit der Hauptdiagnose Parkinson durchgeführt, dies waren 6,9 Prozent mehr als 2011 (5 278).

Der Blick auf die mehrjährige Entwicklung zeigt – ausgehend von 3 260 Behandlungsfällen im Jahr 2000 – einen leicht wellenförmigen Anstieg um 73,1 Prozent auf 5 644 Behandlungen im Jahr 2012.

Betrachtet man das Alter und Geschlecht der Patienten, so zeigt sich, dass nahezu 75 Prozent der Behandlungsfälle Patienten mit einem Alter von 70 Jahren oder mehr betrafen und rund 98 Prozent Patienten, die 50 Jahre oder älter waren. Auffallend ist auch, dass Männer relativ häufiger wegen Parkinson stationär behandelt wurden als Frauen: Mehr als die Hälfte
(58,9 Prozent) der aufgrund von Parkinson bedingten stationären Behandlungsfälle betrafen männliche Patienten.

Stationäre Krankenhausbehandlungen von Patienten mit Parkinson in Bayern 2000 bis 2012 nach deren Alter Stationäre Krankenhausbehandlungen von Patienten mit Parkinson in Bayern 2000 bis 2012 nach deren Alter

Weitere Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Krankenhausstatistik – Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2012“: Der Bericht kann im Internet unter https://www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457) oder Telefon (089 2119-3205).

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