Auf einen Blick

Pressemitteilung

100/2015/53/G
München, den 23. April 2015

Die USA und das Vereinigte Königreich bei bayerischen Exporten an der Spitze

Importe von Erdöl und Erdgas im Februar deutlich gesunken

 
Nach einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik exportierte die bayerische Wirtschaft im Februar 2015 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 14,2 Milliarden Euro, 2,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 12,7 Milliarden Euro (+3,4 Prozent). Die wichtigsten Exportländer Bayerns waren die USA, das Vereinigte Königreich und China, die wichtigsten Importländer waren Österreich, China und die Tschechische Republik. Deutlich unter dem Vorjahreswert (-42,5 Prozent) lagen im Februar 2015 die Importe von Erdöl und Erdgas. – In den ersten beiden Monaten 2015 exportierte Bayern Waren im Wert von 26,7 Milliarden Euro (-0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und importierte Waren im Wert von 25,0 Milliarden Euro (+0,2 Prozent).

 
Die bayerische Wirtschaft exportierte nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik im Februar 2015 Waren von knapp 14,2 Milliarden Euro, dies sind 2,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In die EU-Mitgliedsstaaten gingen Waren im Wert von über 7,9 Milliarden Euro (+5,3 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von rund 4,8 Milliarden Euro in die Euro-Länder geliefert (+1,8 Prozent).

 
Zeitgleich importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von knapp 12,7 Milliarden Euro (+3,4 Prozent). Waren im Wert von gut 7,7 Milliarden Euro (+5,8 Prozent) bezog sie aus den Ländern der Europäischen Union, darunter kamen Waren im Wert von über 4,5 Milliarden Euro aus den Ländern der Euro-Zone (+3,2 Prozent).

 
Die wichtigsten Ausfuhrländer Bayerns im Februar 2015 waren die USA (1,8 Milliarden Euro; +11,4 Prozent), das Vereinigte Königreich (1,3 Milliarden Euro; +14,1 Prozent) und China (1,2 Milliarden Euro; -4,2 Prozent). Die bedeutendsten Einfuhrländer waren Österreich (1,2 Milliarden Euro; +2,1 Prozent), China (1,1 Milliarden Euro; +18,3 Prozent) und die Tschechische Republik (0,9 Milliarden Euro; +7,0 Prozent).

 
Die höchsten Anteile an den bayerischen Exporten erzielten im Februar 2015 „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (3,1 Milliarden Euro; -4,5 Prozent), „Maschinen“ (2,1 Milliarden Euro; -0,4 Prozent) und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,1 Milliarden Euro; +3,9 Prozent).

 
Die wichtigsten Importgüter waren „Maschinen“ (1,3 Milliarden Euro; -1,3 Prozent), „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (1,1 Milliarden Euro; +0,2 Prozent) und „Erdöl und Erdgas“
(0,9 Milliarden Euro; -42,5 Prozent).

 
Von Januar bis Februar 2015 erzielte Bayerns Wirtschaft ein Exportvolumen von über 26,7 Milliarden Euro (-0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und ein Importvolumen von gut 25,0 Milliarden Euro (+0,2 Prozent).



 
Hinweis: Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Februar 2015“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).



Der Außenhandel Bayerns im Februar und im Jahr 2015

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Februar

Europa

8 953 275

2,6

8 833 049

1,3

dar.

EU-Länder (EU 28)

7 938 092

5,3

7 729 571

5,8

dar.

Euro-Länder

4 805 508

1,8

4 547 862

3,2

dar.

Frankreich

 952 822

1,3

 546 020

0,8

Italien

 891 833

0,7

 801 952

-8,7

Österreich

1 062 854

4,2

1 214 708

2,1

Vereinigtes Königreich

1 332 752

14,1

 454 875

-15,4

Tschechische Republik

 467 117

6,1

 900 494

7,0

Afrika

 207 799

-11,4

 218 910

-32,8

Amerika

2 254 817

10,8

1 034 873

30,1

dar.

USA

1 773 661

11,4

 893 347

35,5

Asien

2 644 444

-3,5

2 564 266

6,9

dar.

Volksrepublik China

1 196 073

-4,2

1 052 224

18,3

Australien-Ozeanien

 124 847

6,4

 15 241

48,2

Verschiedenes*)

 1 163

68,6

-

x

 

Insgesamt

 

14 186 345

2,4

12 666 340

3,4

Januar - Februar

Europa

16 843 487

-0,7

17 190 217

-1,8

dar.

EU-Länder (EU 28)

14 950 969

1,6

14 850 225

2,5

dar.

Euro-Länder

9 068 698

-3,6

8 780 424

-0,9

dar.

Frankreich

1 808 498

-5,4

1 035 852

-2,7

Italien

1 685 863

-3,5

1 568 376

-9,6

Österreich

2 011 463

-1,9

2 366 316

-0,5

Vereinigtes Königreich

2 474 254

18,7

 877 813

-13,1

Tschechische Republik

 889 118

1,9

1 733 055

2,5

Afrika

 395 227

-9,8

 559 923

-24,5

Amerika

4 124 442

8,4

2 031 162

26,8

dar.

USA

3 234 724

9,2

1 735 788

30,4

Asien

5 143 641

-5,5

5 217 451

2,3

dar.

Volksrepublik China

2 410 794

-4,4

2 210 426

7,4

Australien-Ozeanien

 235 398

5,7

 20 472

10,7

Verschiedenes*)

 1 768

54,8

-

x

 

Insgesamt

 

26 743 964

-0,4

25 019 224

0,2

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.