Auf einen Blick


Pressemitteilung

103/2015/55/A
München, den 24. April 2015

Welt-Malaria-Tag am 25. April

Anzahl der Krankenhausbehandlungen wegen Malaria in den letzten dreizehn Jahren nahezu um 60 Prozent gesunken

 
Im Jahr 2013 wurden in bayerischen Krankenhäusern 128 vollstationäre Behandlungen wegen Malaria als Hauptdiagnose durchgeführt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, waren das 8,6 Prozent weniger als im Vorjahr und rund 58 Prozent weniger als noch vor dreizehn Jahren. Etwa 70 Prozent der Patienten waren männlich. Bei 84 der wegen Malaria erforderlichen Behandlungen – das sind 65,6 Prozent - waren die Patienten zwischen 20 und 49 Jahre alt.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April mitteilt, wurden im Jahr 2013 in den bayerischen Krankenhäusern 128 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit der Tropenkrankheit Malaria als Hauptdiagnose durchgeführt.

 
Dies waren 8,6 Prozent weniger als im Vorjahr (2012: 140). Die durchschnittliche Behandlungsdauer war mit 4,5 Tagen um 2,9 Tage kürzer als der Durchschnitt aller stationär versorgten Kranken.

 
Betrachtet man die mehrjährige Entwicklung, so sank die Zahl der Behandlungsfälle von 300 Behandlungsfällen im Jahr 2000 fast kontinuierlich auf 120 im Jahr 2008 um dann bis auf 147 Fälle im Jahr 2010 anzusteigen. Die nächsten Jahre pendelten dann auf und ab zwischen rund 120 und 140 Behandlungsfälle.

 
Rund 70 Prozent aller aufgrund von Malaria bedingten stationären Behandlungsfälle betraf männliche Patienten. Bemerkenswert ist außerdem, dass in 65,6 Prozent aller wegen Malaria durchgeführten Behandlungen die Patienten zwischen 20 und 49 Jahren alt waren.



Hinweis: Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.



Weitere Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Krankenhausstatistik – Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2013“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).















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