Auf einen Blick


Pressemitteilung

110/2015/35/M
München, den 29. April 2015

Inflationsrate in Bayern im April bei 0,6 Prozent

Heizöl- und Kraftstoffpreise drücken nach wie vor die Jahresteuerung

 
Im Vergleich zum April des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,6 Prozent erhöht; im März hatte die Inflationsrate bei 0,5 Prozent gelegen. Wie schon in den Vormonaten hat zu der vergleichsweise niedrigen Inflationsrate maßgeblich der Preisrückgang am Energiemarkt beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 20,4 und Kraftstoffe um 8,1 Prozent verbilligt. Das Preisniveau für Nahrungsmittel hingegen ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. So sind beispielsweise die Preise für Butter (-10,4 Prozent) und Vollmilch (-9,2 Prozent) deutlich gefallen, während Bohnenkaffee (+18,1 Prozent) und Margarine (+12,3 Prozent) im Jahresvergleich spürbar teurer wurde. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau gegenüber dem Vormonat leicht gesunken (-0,1 Prozent). Dabei haben sich die Preise für Kraftstoffe (+2,6 Prozent) – wie schon im Februar und März – erneut erhöht. Auch Obst (+4,0 Prozent) und Gemüse (+2,8 Prozent) verteuerten sich binnen Monatsfrist, während die Heizölpreise etwas nachgaben (-1,0 Prozent).








Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im April 2015 bei +0,6 Prozent; im vorangegangenen März hatte sie bei +0,5 Prozent gelegen. Ohne Kraftstoffe und Heizöl gerechnet, hätte sich der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum April des Vorjahres um 1,2 Prozent erhöht.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind gegenüber dem April des Vorjahres im Gesamtdurchschnitt um 2,0 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Deutlich billiger als im Vorjahr waren u. a. Butter (-10,4 Prozent) und Vollmilch (-9,2 Prozent), während sich die Preise für Obst (+12,2 Prozent), Margarine (+12,3 Prozent) und Bohnenkaffee (+18,1 Prozent) spürbar erhöhten.

 
Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem April des Vorjahres um 20,4 Prozent gefallen. Auch Kraftstoffe (-8,1 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist spürbar verbilligt. Ein leichter Preisrückgang war bei Strom (-1,5 Prozent) zu beobachten. Das Preisniveau für Gas (-0,1 Prozent) blieb nahezu unverändert. Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten).

 
Gegenüber dem April des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,6 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im April weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher SAT-Anlagen (-5,7 Prozent), Fernsehgeräte (-8,7 Prozent) und tragbare Computer (-10,5 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau leicht um 0,1 Prozent zurückgegangen. Bei Kraftstoffen (+2,6 Prozent) konnten – wie schon im Februar und März – kurzfristige Preiserhöhungen beobachtet werden, während sich Heizöl leicht verbilligte (-1,0 Prozent).

 
Die Preise für Nahrungsmittel (+0,7 Prozent) haben im Durchschnitt etwas angezogen. Dabei haben sich sowohl Obst (+4,0 Prozent) als auch Gemüse (+2,8 Prozent) spürbar verteuert. Auch die Preise für Margarine (+ 3,6 Prozent) und Joghurt (+1,8 Prozent) legten zu.





Hinweis:

Die Presseinformation zum Berichtsmonat April 2015 enthält vorläufige Ergebnisse.

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.



 
Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, April 2015 mit Jahreswerten von 2012 bis 2014 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis April 2015 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

 
Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).








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