Auf einen Blick


Pressemitteilung

114/2015/55/A
München, den 04. Mai 2015

Welt-Asthma-Tag am 5. Mai

Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen von Asthmakranken seit 2000 um rund 45 Prozent gesunken

 
Im Jahr 2013 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 4 230 Patienten mit Asthma als Hauptdiagnose vollstationär behandelt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, waren das rund 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr und 45 Prozent weniger als noch dreizehn Jahre zuvor. Der Anteil der weiblichen Patienten betrug 55,4 Prozent. 31,9 Prozent der wegen Asthma behandelten Personen waren jünger als 20 Jahre.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anlässlich des Welt-Asthma-Tags am 5. Mai mitteilt, wurden im Jahr 2013 mit der Hauptdiagnose Asthma 4 230 Patienten in bayerischen Krankenhäusern vollstationär behandelt. Das waren rund 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr (2012: 4 182). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer war mit 4,5 Tagen um 2,9 Tage merklich kürzer als der Durchschnitt der Gesamtheit aller stationär versorgten Kranken.

 
Betrachtet man die mehrjährige Entwicklung, so zeigt sich eine tendenziell abnehmende Entwicklung. Ausgehend von 7 754 Behandlungsfällen im Jahr 2000 sank die Zahl der Behandlungsfälle mit Asthma relativ kontinuierlich bis 4 101 Behandlungsfälle im Jahr 2008, seit dem Jahr 2010 pendeln die Behandlungszahlen von Patienten mit Asthma jährlich um die 4 200.

 
In mehr als der Hälfte (55,4 Prozent) aller aufgrund von Asthma erfolgten stationären Behandlungen in Krankenhäusern waren die Patienten weiblich. In 31,9 Prozent der Fälle waren die Patienten jünger als 20 Jahre.

 
Außerdem wurden im Jahr 2013 weitere 3 507 Patienten mit Asthma in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen mit mehr als 100 Betten vollstationär behandelt, 21 Prozent weniger als im Vorjahr (2012: 4 439).

 
Die durchschnittliche Verweildauer betrug 26,7 Tage und war damit um 2,2 Tage länger als der Durchschnitt aller in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen stationär versorgten Kranken.

 
Der Anteil der Behandlungsfälle weiblicher Asthma-Patienten betrug 42,5 Prozent und fiel damit deutlich niedriger aus als der in den Krankenhäusern. Bemerkenswert ist, dass der Anteil jüngerer Patienten (Alter unter 20 Jahre) mit 58,8 Prozent dagegen deutlich höher war als in den Krankenhäusern.









Regionalisierte Zahlen:

  • 2013 Landkreise: Krankenhausbehandlungen
    von Patienten mit der Hauptdiagnose Asthma
  • 2013 Landkreise: Rehabilitationseinrichtung
    Patienten mit der Hauptdiagnose Asthma
  • 2012 Landkreise: Krankenhausbehandlungen
    von Patienten mit der Hauptdiagnose Asthma
  • 2012 Landkreise: Rehabilitationseinrichtung
    Patienten mit Hauptdiagnose Asthma





Weitere Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Krankenhausstatistik – Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2013“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).






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