Auf einen Blick


Pressemitteilung

12/2015/54/K
München, den 22. Januar 2015

In der Pflege wird zunehmend professionelle Unterstützung in Anspruch genommen

Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung des im Pflegebereich tätigen Personals wider

 
Seit dem Jahr 1999 ist die Zahl der Empfänger von Leistungen im Rahmen der sozialen Pflegeversicherung von 294 294 um knapp zwölf Prozent gestiegen und lag Ende 2013 bei 329 016 Personen. Das Bayerische Landesamt für Statistik teilt weiter mit, dass hiervon 223 031 Menschen zuhause gepflegt wurden: 148 179 Personen erhielten Pflegegeld - sie wurden durch Angehörige oder Bekannte betreut - und 74 852 Personen bekamen bei der Pflege Unterstützung von einem ambulanten Pflegedienst. 105 985 Personen wurden zum Stichtag vollstationär in einer Pflegeeinrichtung betreut, darunter 102 896 in vollstationärer Dauerpflege. Ende 2013 waren bei den bayerischen Pflege-diensten 41 599 Personen und in den Pflegeheimen 96 530 Personen tätig; gegenüber 1999 war dies insgesamt eine Zunahme von knapp 58 Prozent.

 
Die Zahl der Personen, die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch - Elftes Buch (SGB XI) -soziale Pflegeversicherung - erhielten, hat sich seit 1999 um rund zwölf Prozent erhöht und lag Ende 2013 bei 329 016 Empfängern.

 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden zum Stichtag 105 985 Empfänger (32 Prozent) vollstationär in einem Pflegeheim versorgt und betreut, davon 102 896 in vollstationärer Dauerpflege und 3 089 in Kurzzeitpflege.

 
223 031 Pflegebedürftige (68 Prozent) lebten zuhause in ihrer gewohnten Umgebung. Von diesen erhielten 74 852 Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst, 148 179 Personen erhielten Pflegegeld und wurden durch Angehörige oder Bekannte betreut.


 



 
Gegenüber dem Jahr 1999 nahm die Zahl der Empfänger von Pflegegeld um knapp fünf Prozent ab, dagegen stieg die Zahl der in Pflegeheimen betreuten Personen um fast 29 Prozent und die Zahl der von den Pflegediensten betreuten Personen im gleichen Zeitraum um 32 Prozent an. Dies zeigt den Trend zu einer zunehmenden Professionalisierung der Pflege.


 



 
Entsprechend den steigenden Zahlen der professionell betreuten Personen, sowohl durch ambulante Pflegedienste als vollstationär in Pflegeheimen, ist die Zahl der in Pflegeheimen und bei Pflegediensten tätigen Personen angestiegen.
 



 
Waren 1999 noch 87 580 Personen im Pflegebereich tätig, so waren es 2013 schon 138 129, was einem Plus von knapp 58 Prozent entspricht. Dabei stieg die Anzahl der in Pflegeeinrichtungen tätigen Personen um gut 53 Prozent; bei den Pflegediensten war sogar ein Plus von mehr als 69 Prozent zu verzeichnen.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Pflegeeinrichtungen, ambulante sowie stationäre und Pflegegeldempfänger in Bayern“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).




Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.