Auf einen Blick

Pressemitteilung

134/2015/53/G
München, den 22. Mai 2015

Bayerns Außenhandel im Plus

Exporte und Importe im März um 15 Prozent gewachsen

  
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft in den ersten drei Monaten 2015 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 43,4 Milliarden Euro, 5,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 39,5 Milliarden Euro (+5,4 Prozent). 55,6 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 59,8 Prozent), davon gingen wiederum 34,0 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 35,3 Prozent). – Im März 2015 exportierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von 16,6 Milliarden Euro (+15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und importierte Waren im Wert von 14,4 Milliarden Euro (+14,8 Prozent).

 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik exportierte die bayerische Wirtschaft im ersten Quartal 2015 Waren im Wert von knapp 43,4 Milliarden Euro, dies sind 5,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In die EU-Mitgliedsstaaten wurden Waren im Wert von gut 24,1 Milliarden Euro geliefert (+7,7 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von fast 14,8 Milliarden Euro in die Euro-Länder ausgeführt (+3,0 Prozent).

 
In den ersten drei Monaten 2015 importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von rund 39,5 Milliarden Euro (+5,4 Prozent). Waren im Wert von über 23,6 Milliarden Euro bezog sie aus den Ländern der Europäischen Union (+6,5 Prozent), Waren im Wert von gut 13,9 Milliarden Euro führte sie aus den Ländern der Euro-Zone ein (+3,1 Prozent).

 
Die höchsten Exportergebnisse erzielte Bayerns Wirtschaft im ersten Quartal 2015 im Handel mit den USA (5,4 Milliarden Euro; +18,4 Prozent), dem Vereinigten Königreich (4,0 Milliarden Euro; +28,4 Prozent) und China (3,8 Milliarden Euro; -3,4 Prozent). Die wichtigsten Importländer Bayerns waren Österreich (3,8 Milliarden Euro; +1,4 Prozent), China (3,5 Milliarden Euro; +17,8 Prozent) und die Vereinigten Staaten (2,8 Milliarden Euro; +31,9 Prozent).

 
„Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (9,1 Milliarden Euro; +1,0 Prozent) gefolgt von „Maschinen“ (6,5 Milliarden Euro; +1,7 Prozent) und „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (3,5 Milliarden Euro; +3,1 Prozent) erzielten in den ersten drei Monaten 2015 die höchsten Exportvolumen.

 
„Maschinen“ (4,1 Milliarden Euro; -3,0 Prozent), „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (3,1 Milliarden Eu-ro; 1,0 Prozent) und „Erdöl und Erdgas“ (3,0 Milliarden Euro; -32,0 Prozent) waren die bedeutendsten Importgüter.

 
Im März 2015 erzielte Bayerns Wirtschaft ein Exportvolumen von knapp 16,6 Milliarden Euro (+15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Das Importvolumen lag bei knapp 14,4 Milliarden Euro (+14,8 Prozent).



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im März 2015“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).




Der Außenhandel Bayerns im März und im Jahr 2015

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

März

Europa

10 382 372

15,4

10 021 103

13,3

dar.

EU-Länder (EU 28)

9 131 015

18,7

8 706 860

13,3

dar.

Euro-Länder

5 655 103

14,7

5 139 534

10,2

dar.

Frankreich

1 214 545

25,1

 593 853

11,3

Italien

1 011 105

14,4

 946 196

4,1

Österreich

1 219 958

11,7

1 388 888

4,8

Vereinigtes Königreich

1 488 380

49,0

 548 578

3,6

Tschechische Republik

 514 202

10,7

 970 109

3,6

Afrika

 279 475

23,4

 283 578

-26,0

Amerika

2 721 098

28,6

1 250 401

35,9

dar.

USA

2 142 851

35,5

1 051 631

34,2

Asien

3 060 300

3,7

2 797 936

19,0

dar.

Volksrepublik China

1 403 843

-1,7

1 235 660

35,8

Australien-Ozeanien

 151 183

24,5

 10 311

16,3

Verschiedenes*)

 1 315

10,4

-

x

 

Insgesamt

 

16 595 742

15,1

14 363 328

14,8

Januar bis März

Europa

27 284 602

5,1

27 275 455

3,5

dar.

EU-Länder (EU 28)

24 140 727

7,7

23 620 922

6,5

dar.

Euro-Länder

14 770 252

3,0

13 935 317

3,1

dar.

Frankreich

3 035 342

5,3

1 640 032

2,6

Italien

2 702 708

2,7

2 522 417

-4,6

Österreich

3 243 536

3,2

3 755 720

1,4

Vereinigtes Königreich

3 958 752

28,4

1 424 359

-7,5

Tschechische Republik

1 408 102

5,3

2 704 482

2,9

Afrika

 674 702

1,5

 843 557

-25,0

Amerika

6 845 540

15,6

3 286 392

30,3

dar.

USA

5 377 576

18,4

2 788 382

31,9

Asien

8 203 941

-2,3

8 064 395

8,2

dar.

Volksrepublik China

3 814 637

-3,4

3 494 414

17,8

Australien-Ozeanien

 386 580

12,3

 30 787

12,5

Verschiedenes*)

 3 083

32,1

-

x

 

Insgesamt

 

43 398 449

5,1

39 500 586

5,4

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.