Auf einen Blick


Pressemitteilung

145/2015/35/M
München, den 01. Juni 2015

Inflationsrate in Bayern im Mai bei 0,8 Prozent

Molkereiprodukte deutlich günstiger

 
Im Vergleich zum Mai des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,8 Prozent erhöht; damit ist die Inflationsrate nach ihrem Tiefstand
von -0,2 Prozent im Januar dieses Jahres zum vierten Mal in Folge gestiegen. Wie schon in den Vormonaten hat zu der immer noch vergleichsweise niedrigen Inflationsrate maßgeblich der Preisrückgang am Energiemarkt beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 16,6 und Kraftstoffe um 6,0 Prozent verbilligt. - Das Preisniveau für Nahrungsmittel ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. So sind beispielsweise die Preise für
Vollmilch (-11,1 Prozent) und Sahne (-11,1 Prozent) deutlich gefallen, während sich binnen Jahresfrist Obst (+12,0 Prozent) und Gemüse (+8,9 Prozent) spürbar verteuert haben. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau gegenüber dem vorangegangenen April leicht (+0,1 Prozent) gestiegen. Dabei haben sich die Preise für Kraftstoffe, wie schon in den Monaten zuvor, im Mai (+2,7 Prozent) weiter erhöht. Seit Januar dieses Jahres sind die Preise für Kraftstoffe damit um insgesamt 13,5 Prozent gestiegen. Deutliche Preisrückgänge waren im Mai hingegen bei Molkereiprodukten zu beobachten. So konnte der Verbraucher u. a. Sahne (-5,1 Prozent) und Schnittkäse (-4,2 Prozent) spürbar günstiger beziehen als im Vormonat.








Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Mai 2015 bei +0,8 Prozent; im vorangegangenen April hatte sie bei +0,7 Prozent gelegen. Ohne Kraftstoffe und Heizöl gerechnet hat sich der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Mai des Vorjahres um 1,3 Prozent erhöht.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind gegenüber dem Mai des Vorjahres im Gesamtdurchschnitt um 1,4 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich.

 
Deutlich billiger als im Vorjahr waren u. a. Butter (-13,7 Prozent), Vollmilch (-11,1 Prozent) und Sahne (-11,1 Prozent), während sich die Preise für Obst (+12,0 Prozent) und Gemüse (+8,9 Prozent) spürbar erhöhten. Auch Bohnenkaffee (+12,7 Prozent) hat sich binnen Jahresfrist deutlich verteuert.

 
Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Mai des Vorjahres um 16,6 Prozent gefallen. Auch Kraftstoffe (-6,0 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist verbilligt. Ein leichter Preisrückgang war bei Strom (-1,5 Prozent) zu beobachten. Das Preisniveau für
Gas (-0,1 Prozent) blieb nahezu unverändert.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Mai des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,6 Prozent.

 
Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Mai weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. Festplattenrecorder (-5,4 Prozent), tragbare Computer (-8,7 Prozent) und Fernsehgeräte (-14,2 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtniveau nur leicht (+0,1 Prozent) erhöht. Bei Kraftstoffen (+2,7 Prozent) konnten, wie schon in den Monaten zuvor, im Mai erneut Preiserhöhungen beobachtet werden. Seit Januar dieses Jahres haben sich damit Kraftstoffe um insgesamt 13,5 Prozent verteuert.

 
Die Preise für Nahrungsmittel (-0,3 Prozent) hingegen sind im Durchschnitt leicht gefallen. Kräftige Preisrückgänge waren bei Molkereiprodukten zu beobachten. So konnte der Verbraucher u. a. Sahne (-5,1 Prozent) und Schnittkäse (-4,2 Prozent) spürbar günstiger beziehen als im Vormonat.



Hinweis:

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

Die Presseinformation zum Berichtsmonat Mai 2015 enthält vorläufige Ergebnisse.


Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Mai 2015 mit Jahreswerten von 2011 bis 2014 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Mai 2015 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).



 
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