Auf einen Blick

Pressemitteilung

150/2015/150/G
München, den 09. Juni 2015

Mehr Gäste, aber weniger Übernachtungen im April

Oberpfalz, Mittel- und Unterfranken vorne

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in den 11 900 geöffneten Beherbergungsbetrieben*) Bayerns im April 2015 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent auf 2,4 Millionen, die Zahl der Übernachtungen sank jedoch um 0,7 Prozent auf 6,1 Millionen. Entgegen dem Landestrend nahmen in der Oberpfalz, in Mittel- und in Unterfranken auch die Übernachtungen zu. – In den ersten vier Monaten 2015 stieg die Zahl der Gästeankünfte in Bayern um 5,0 Prozent auf 8,8 Millionen, die Zahl der Übernachtungen wuchs um 2,9 Prozent auf 22,7 Millionen.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Zahl der Gästeankünfte in den knapp 11 900 geöffneten Beherbergungsbetrieben*) Bayerns im April 2015 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,4 Prozent auf über 2,4 Millionen, die Zahl der Übernachtungen verringerte sich um 0,7 Prozent auf gut 6,1 Millionen.

 
Im Ausländerreiseverkehr wuchsen Gästeankünfte (+3,6 Prozent) und Übernachtungen (+2,7 Prozent). Im Inländerreiseverkehr nahm hingegen die Zahl der Übernachtungen ab (Gästeankünfte: +2,1 Prozent; Übernachtungen: 1,5 Prozent).

 
Den höchsten Anstieg unter den Betriebsarten der Beherbergung verbuchten im April 2015 die Hotels (Gästeankünfte: +6,5 Prozent; Übernachtungen: +3,5 Prozent). Demgegenüber verzeichneten die Campingplätze (Gästeankünfte: -22,5 Prozent; Übernachtungen: -28,5 Prozent) einen deutlichen Rückgang ihrer Gästeankünfte und Übernachtungen.

 
Mehr Gästeankünfte und Übernachtungen als im Vorjahresmonat zählten im April 2015 die Beherbergungsbetriebe in der Oberpfalz (Gästeankünfte: +7,8 Prozent; Übernachtungen: +2,9 Prozent), in Mittelfranken (Gästeankünfte: +6,7 Prozent; Über-nachtungen: +3,9 Prozent) und in Unterfranken (Gästeankünfte: +5,0 Prozent; Übernachtungen: +1,6 Prozent).

 
In Oberbayern, Oberfranken und Schwaben stieg nur die Zahl der Gästeankünfte, in Niederbayern gingen Gästeankünfte und Übernachtungen zurück.

 
In den ersten vier Monaten 2015 stieg die Zahl der Gästeankünfte in Bayern um 5,0 Prozent auf fast 8,8 Millionen, die Zahl der Übernachtungen nahm um 2,9 Prozent auf nahezu 22,7 Millionen zu.



*) Geöffnete Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Gästebetten, einschließlich geöffnete Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Tourismus in Bayern im April und im Winterhalbjahr 2014/15“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).




Bayerns Fremdenverkehr im April und im Jahr 2015

- vorläufige Ergebnisse -

Betriebsart
_____

Herkunft
_____

Gebiet

April

Januar bis April

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

 

 

 

 

Hotels

 

1 265 429

6,5

2 597 870

3,5

4 681 074

7,7

9 706 025

5,0

Hotels garnis

 

 415 527

0,1

 906 796

-2,8

1 521 493

1,5

3 371 165

-0,2

Gasthöfe

 

 253 368

2,8

 521 298

0,3

 872 013

2,8

1 816 191

1,4

Pensionen

 

 102 182

-2,5

 286 164

-3,2

 376 647

1,1

1 092 690

1,0

Hotellerie zusammen

 

2 036 506

4,2

4 312 128

1,3

7 451 227

5,4

15 986 071

3,2

Jugendherbergen und Hütten

 

 73 602

-2,4

 173 714

-1,5

 253 244

4,5

 615 179

4,9

Erholungs-, Ferien-, Schulungsheime

 

 124 189

3,6

 372 533

-0,5

 494 088

1,5

1 450 755

2,2

Ferienzentren, -häuser, -wohnungen

 

 85 527

-5,4

 403 108

-6,4

 331 223

9,0

1 699 979

3,0

Campingplätze

 

 73 226

-22,5

 213 421

-28,5

 126 923

-9,9

 440 710

-13,9

Vorsorge- und Reha-Kliniken

 

 37 530

-1,8

 654 442

2,5

 141 159

0,3

2 493 909

4,6

 

Insgesamt

 

2 430 580

2,4

6 129 346

-0,7

8 797 864

5,0

22 686 603

2,9

davon aus dem

 

Inland

 

1 857 010

2,1

4 948 357

-1,5

6 733 001

4,8

18 336 457

2,8

Ausland

 

 573 570

3,6

1 180 989

2,7

2 064 863

5,4

4 350 146

3,2

 

davon

 

Oberbayern

 

1 102 401

1,0

2 497 608

-2,1

4 180 716

5,3

9 635 063

3,4

dar.

München

 

 530 457

1,7

1 066 590

-0,9

1 949 991

5,1

3 882 583

4,4

Niederbayern

 

 225 741

-1,7

 873 373

-2,3

 783 683

2,0

3 106 255

0,8

Oberpfalz

 

 145 655

7,8

 362 257

2,9

 491 715

5,9

1 233 786

3,3

Oberfranken

 

 145 040

4,7

 367 285

-0,1

 454 726

3,7

1 162 607

1,3

Mittelfranken

 

 274 424

6,7

 556 281

3,9

 963 127

3,6

1 962 647

1,4

dar.

Nürnberg

 

 121 199

10,3

 215 006

6,9

 443 942

5,6

 831 409

2,0

Unterfranken

 

 206 175

5,0

 542 380

1,6

 685 850

5,9

1 784 265

3,6

Schwaben

 

 331 144

1,9

 930 162

-1,0

1 238 047

6,5

3 801 980

4,4









Regionalisierte Zahlen:

  • Landkreise 2015: April und Januar bis April
  • Planungsregionen 2015: April und Januar bis April
  • Tourismusregionen 2015: April und Januar bis April



Dreieck weiterführender LinkPDF der Pressemitteilung



Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.